Schlagwort-Archiv: Napoli

Galleria Umberto von John Horne Burns

„In Neapel gibt es eine Passage, halb Bahnhofshalle und Kathedrale, die Galleria Umberto Primo genannt wird. Man glaubt, in einem Museum zu sein, bis man die Bars und Geschäfte entdeckt. Früher besaß diese Passage eine große gewölbte Glasdecke, doch die Bomben, die auf Neapel fielen, zertrümmerten die Lichtkuppel, Scherben klirrten auf den Marmorboden wie grausamer Schnee. Aber das Leben in der Galleria ging weiter.“ (Seite 9)

John Horne Burns erzählt anhand von verschiedenen Personen und deren Geschichten von der Stadt Napoli und der halb zerstörten Galleria Umberto – wobei die Stadt und die Galleria die eigentlichen Hauptakteure des Romans sind.

Burns berichtet vom Leben in der Stadt im August 1944, erzählt zum Beispiel vom 27-jährigen Michael Patrick, der an seinem letzten Abend in Napoli in die Oper gehen möchte und sich nach einer Frau sehnt, bevor er wieder in die Schlacht zurückkehrt.

Er berichtet zudem von Louella, die sich als Freiwillige beim Roten Kreuz gemeldet hat, und von Giulia, die darunter leidet, wie der moralische Verfall der Menschen in Napoli auch vor ihrer eigenen Familie und ihren Freunden nicht Halt macht.

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Neapel abseits der Pfade von Elisabetta De Luca

„Neapel ist eine sehr lebendige und auf den ersten (vielleicht auch auf den zweiten) Blick chaotische Stadt, die einen Besucher anfangs etwas irritieren kann. […] Ihre Schönheit wird von vielen Dingen geprägt.“ (Seite 12)

Elisabetta De Luca erzählt in ihrem Buch von der Ankunft in Napoli, von Luciano de Crescenzo, von der antiken und der modernen Stadt, von den Menschen in Napoli, von Sprache, Dialekt und Gebärden, von Essen und Trinken, von Einkaufen in Napoli, von Kunst und Kultur sowie von Ausflügen rund um Napoli.

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Eine Liebeserklärung an Neapel von Felix Münch

„Neapel ist keine Stadt, die sich leise vorstellt. Sie ist ein Sturm aus Farben, Klängen und Geschichten, ein Ort, der das Herz ergreift und nicht mehr loslässt.“

Felix Münch erzählt in seinem Büchlein u.a. von Zitronenhainen, Spaccanapoli, Vesuv, Pizza, Sprache, Gärten, Vespas, Kirchen, Oper und Pompeji.

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Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra von Roberto Saviano

„Es ist eben so, daß man hier nur sterben lernt.“ (Seite 36)

Roberto Saviano erzählt in seinem Buch Gomorrha von Designerkleidung und Fakes, Technik und China, Paolo Di Lauro und Spitznamen, Via Baku und Drogenhandel, Marihuana und Kokain, Cobret und Viale della Resistenza, Gewalt und Gegengewalt, Folter und Morden, Frauen und mesata, Kalaschnikow und Beretta, Angst und Respekt, Religion und Familie, Giftmüll und Feuerland.

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