Schlagwort-Archiv: Graphic Novel

Treibsand. Eine Graphic Novel aus den letzten Tagen der DDR von Max Mönch, Alexander Lahl und Kitty Kahane

„Liebe Landsleute, wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland möglich geworden ist.“ (Seite 32)

Wir befinden uns im Jahre 1989, und der US-Amerikaner Tom, der gerade erst aus China zurückgekehrt und von Zahnschmerzen geplagt ist, reist in die DDR und soll von den Unruhen im Land berichten.

In der Graphic Novel wird schließlich die Geschichte vom Untergang der DDR erzählt, die Tom vor Ort miterlebt.

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Columbusstraße. Eine Familiengeschichte 1935 – 1945 von Tobi Dahmen

„In dem endlosen Fluss der Zeit, der alles mit sich mitreißt, sind Erinnerungen die Steine im Flussbett… das, was aus den Fluten ragt, was übrig bleibt. Die glitschigen Steine, über die wir zurückspringen können…“ (Seite 2)

Tobi Dahmen erzählt vom Geburtshaus seines Vaters in der Columbusstraße im Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel. Er berichtet von Gestapo und Antisemitismus, erstarkendem Nationalsozialismus, dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, von Bombenangriffen, Russlandfeldzug, Hunger, Krankheiten und Holocaust.

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Rebellische Frauen – Women in Battle von Marta Breen und Jenny Jordahl

„Die drei wichtigsten Anliegen der Frauenbewegung waren: das Recht auf Bildung, Arbeit und ein eigenes Einkommen, das Recht, an politischen Wahlen teilzunehmen, das Recht, über den eigenen Körper zu verfügen.“ (Seite 23)

Rebellische Frauen erzählt von Sklaverei und Sklavenbefreiung, Sojourner Truth und Frauenrechten, Jean-Jacques Rousseau und der Französischen Revolution, Frauenwahlrecht und Suffragetten, Sozialismus und Clara Zetkin, Abtreibung und Verhütung, Regierungschefinnen und Präsidentinnen, Homosexualität und Pride‑Bewegung, Malala und Friedensnobelpreis.

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Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte von Ulli Lust

„Geschichte wurde von Männern geschrieben!“ (Seite 15)

Ulli Lust erzählt in ihrem Sachcomic von Frauenstatuetten von vor über 30.000 Jahren, von Eiszeit, Scham, Jagd, Sexualität, Schimpansen, Bonobos, Großwildjagd, Buschleuten, Trophäengebühr, Python, der Farbe Rot, Völkerwanderung, Höhlenmalerei, Kaltzeit, Neandertalern, Homo heidelbergensis, Höhlenbären, Schwäbischer Alb, Knochen, Mammuts, Walfang und Menstruationsblut.

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Was ihr wollt. Die Graphic Novel nach William Shakespeare von Alwina Calma und Sarah Raffelt

„Liebe lässt sich nicht erzwingen.“ (Seite 34)

Nach einem Schiffsunglück vor der Küste Illyriens werden Viola und ihr Zwillingsbruder Sebastian voneinander getrennt.

Um im Schloss des Herzogs Orsino arbeiten zu können, gibt sich Viola im Verlauf als Mann aus und nennt sich Cesario. Sie gewinnt sehr bald das Vertrauen des Herzogs und soll in seinem Auftrag der Gräfin Olivia beweisen, dass er eine gute Partie ist, denn er ist verliebt in die Gräfin, doch sie hat ihn zurückgewiesen.

Olivia jedoch verliebt sich in Cesario/Viola, während Viola selbst Interesse an Orsino hat.

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Leben und Sterben in Auschwitz von Dietmar Reinhard

„Der Führer hat die Endlösung der Judenfrage befohlen. Die Juden sind die ewigen Feinde des deutschen Volkes und sie müssen ausgerottet werden. Wir, die SS, haben diesen Befehl des Führers durchzuführen.“ (Seite 45)

Rudolf Höß, ehemaliger Lagerkommandant von Auschwitz, kehrt im April 1947 in die polnische Stadt zurück, und hier wird sein Todesurteil vollstreckt.

Dietmar Reinhard erzählt in seiner Graphic Novel vom Aufbau des KZ Auschwitz, von Kapos und Lagerleben, Tod und Sterben, Gewalt und Willkür, Schikanen und Strafen, Hunger und Krankheiten, der Endlösung und der Befreiung des KZ. Er berichtet zudem von Höß’ Einfluss und seinen Ideen, die die Todesmaschinerie erst möglich gemacht haben.

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Verstand und Gefühl. Die Graphic Novel nach Jane Austen von Anna Opel und Stella Langecker

„Jane Austens unvergesslicher Klassiker über erste Liebe, große Sehnsucht und den Mut, den eigenen Weg zu gehen“ (Klappentext)

Nach dem Tod von Mr. Dashwood erben seine drei Töchter Elinor, Marianne und Margaret kaum etwas, da das Familienvermögen dem Sohn aus erster Ehe zufällt. John Dashwood, unter dem Einfluss seiner egoistischen Frau Fanny, zeigt wenig Bereitschaft, die Stiefschwestern großzügig zu unterstützen. So bleibt den Frauen nur der Auszug aus ihrem geliebten Anwesen Norland Park.

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20.000 Meilen unter dem Meer. Nach Jules Verne von Thilo Krapp

„Mon Dieu, Nemo… Ihr Schiff ist ein Wunderwerk!“ (Seite 50)

New York City im Jahre 1867: Professor Pierre Arronax sticht von Brooklyn aus mit der Abraham Lincoln in See, durchquert den Atlantik, den Indischen Ozean und den Pazifik – immer auf der Suche nach einem möglichen Seeungeheuer, das in der Vergangenheit Schiffe versenkt hat.

Die Sache ist äußerst mysteriös, und niemand weiß, was hinter diesen Schiffsunglücken stecken könnte, denn welches Tier kann einen Druck von 10.000 Atmosphären aushalten, und welches Tier ist so stark, dass es sogar Eisen durchdringen kann?

Nach einem Schiffbruch gelangen der Professor, sein Diener Conseil und der Harpunier Ned Land schließlich auf die Nautilus und treffen auf Kapitän Nemo, der der Welt entsagt hat.

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Céleste – »Es wird Zeit, Monsieur Proust«. Zweiter Teil von Chloé Cruchaudet

„Seit du weg bist, kann er nicht mehr arbeiten!“ (Seite 18)

Céleste hat das Haus Marcel Prousts verlassen, arbeitet nicht mehr für ihn, ist psychisch sehr belastet von der Zeit bei und mit ihm.

Proust selbst leidet massiv unter der Situation: Er kann nicht mehr schreiben, kann das Bett kaum verlassen und bittet Céleste, zu ihm zurückzukehren.

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Der Glöckner von Notre-Dame. Graphic Novel von Andrea Grosso Ciponte

„Homo homini monstrum – Der Mensch ist dem Menschen ein Monster.“

Paris im 15. Jahrhundert: Pastor Frollo nimmt sich eines missgestalteten Säuglings an, der als „Scheusal“, „Monster“ und „Sohn des Teufels“ gilt.

Der Junge, genannt Quasimodo, wächst beim Pastor auf, lebt zurückgezogen in den Türmen von Notre-Dame und ist für das Läuten der Glocken der Kathedrale zuständig.

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