
„Der Berliner ist nämlich ein Kiez-bezogener Mensch. […] Was er aber nicht kennt, sind die anderen Stadtteile außerhalb seines Kiezes und die Museen Berlins.“ (Seite 5)
Ich wohne seit knapp zwei Jahren in Berlin und habe letztens schon Berlin fotografieren. Architekturschätze und geheime Orte gelesen, weil ich mir erhofft hatte, dass mich die beiden Bücher wieder zum Fotografieren bringen, was seit meinem Umzug in die Hauptstadt leider etwas in den Hintergrund gerückt ist.
Ich fand bereits Berlin fotografieren. Architekturschätze und geheime Orte sehr gelungen, aber nach der Lektüre von Berlin fotografieren. Szeneviertel, Kieze und Berliner Leben kann ich sagen, dass ich das zweite Buch sogar noch besser fand.
Berlin fotografieren. Szeneviertel, Kieze und Berliner Leben beinhaltet sieben Touren durch die Stadt, die vollkommen unterschiedliche Aspekte und Kieze Berlins zeigen. Der Leser kann dabei zwischen Friedrichshain, Gesundbrunnen, Scheunenviertel und Spandauer Vorstadt, Prenzlauer Berg, City West, Schöneberg und Kreuzberg/Neukölln wählen – oder einfach alle Touren ablaufen. Berlin fotografieren. Szeneviertel, Kieze und Berliner Leben von Andreas Böttger und Nancy Jesse weiterlesen

„Von weitem sieht eine Ehe außerordentlich einfach aus: Zweie heiraten, bekommen Kinder. Das lebt alles zusammen, ist möglichst nett zueinander und sucht vorwärtszukommen. Kameradschaft, Liebe, Freundlichkeit, Essen, Trinken, Schlafen, das Geschäft, der Haushalt, sonntags ein Ausflug, abends mal Kino. Fertig.

„Wer den Schränker angreift, der greift die Berolina an.“
In diesem Post liste ich Belletristik, Reiseführer, Bildbände und Sachbücher auf, die in Berlin oder Brandenburg spielen, sich mit der Geschichte/Politik Berlins beschäftigen und/oder bestimmte Facetten der Stadt zeigen.
„eine Seite von Berlin zeigen […], die Sie sonst nicht gesehen hätten“
In der Nähe von Potsdam wird eine junge Frau gefunden, die blutige Schrammen an den Beinen aufweist und stark unterkühlt ist. In der Nähe des Fundorts entdeckt man ein Flugblatt, das für einen Vortrag über die Quantentheorie wirbt, bei dem Prof. Albert Einstein der Hauptredner ist. Nachdem die junge Frau aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern – weder an die Umstände ihrer Verletzung noch an ihr früheres Leben. Dr. Martin Kirsch, ein Psychiater an der Berliner Charité, kümmert sich um sie und versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.
Das Buch bietet verschiedene Touren durch die Stadt, z.B. „Berlin an einem Tag“, „Berlin für Spione“ oder Stadtviertel-Touren durch Mitte (Unter den Linden, Museumsinsel, Tiergarten), Charlottenburg, den ehemaligen Osten, Schöneberg und Kreuzberg sowie Dahlem und den Westen Berlins.