Schlagwort-Archive: Reise

Gebrauchsanweisung für Australien von Joscha Remus

„No worries, mate.“

Joscha Remus erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Australien von verschiedensten Facetten des roten Kontinents: von Känguruhs und Koalas, von der Erstbesiedlung und der Ankunft der Europäer, von Kunst und Kultur, von Musik und Literatur, von Sydney und Melbourne, vom Outback und von Tasmanien, von Stromatolithen und Gnomesville, von Glücksspiel und Barbecues, von Canberra und Perth, von Buschfeuer und Gewitter, vom Uluru und von Salties, vom Leben, der Mythologie, der Sprache und der Kultur der Ureinwohner sowie von den Verbrechen der Europäer. Gebrauchsanweisung für Australien von Joscha Remus weiterlesen

Ein Jahr an der Côte d’Azur von Annika Joeres

„Aber besser, wir wohnen im hässlichen Haus und gucken auf schöne Fassaden als umgekehrt.“

Annika Joeres und ihr Freund Hans mieten für 700 Euro im Monat eine recht heruntergewirtschaftete, möblierte Einzimmerwohnung in Nizza. Doch der Meerblick, den sie für die nächsten zwölf Monate genießen dürfen, entschädigt sie für diverse Mängel an der Wohnung.

In Ein Jahr an der Côte d‘Azur erzählt Joeres von Ausblick und Altstadt, Sonnentagen und Niederschlagsmenge, Socca und Fougasse, Cannes und Menton, Fête du Citron und Mandarinenlikör, Orangina und Pastis, Castellar und Mafia, Corniche und Monte Carlo, Alpenbogen und Mercantour-Gebirge, Karneval und Monaco, Emanzipation und Schleifchen, Rechtsextremen und Migranten, Cyclonaute und Nice Matin, Bödels und Académie Française, extrem Reichen und extrem Armen, Handwerkern und flexiblen Zeitangaben, Rugby und Quallen, Salade Niçoise und Pan Bagnat, Gorges de Cians und Ubaye, Meer und Hinterland, Oliven und Safran, Blumenfeldern und Grasse, Skifahren und Schneeketten. Ein Jahr an der Côte d’Azur von Annika Joeres weiterlesen

Gebrauchsanweisung für Mexiko von Peter Burghardt

„Das simple Motto: Plata o plomo. Mit drei Wörtern ist alles gesagt. Silber oder Blei. Geld oder Kugel. Wir kaufen dich, oder wir töten dich.“ (Seite 167)

Peter Burghardt erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Mexiko von Höflichkeit und Sicherheit, Kolonialismus und Malinchismo, Maya und Azteken, Spanisch und Minderheitensprachen, Fluchen und Verkleinerungsformen, Carlos Fuentes und Octavio Paz, Weltkulturerbe und Weltnaturerbe, Erdbeben und Wirbelstürmen, Ciudad de México und Gentrifizierung, Mumien und la muerte, Frida Kahlo und Diego Rivera, Chili und Schokolade, Tequila und Mezcal, Ciudad Juárez und El Paso, El Chapo und Drogenkrieg, Katholizismus und Aberglaube, Drehorgel und Chavela Vargas, Telenovelas und Alejandro González Iñárritu. Gebrauchsanweisung für Mexiko von Peter Burghardt weiterlesen

Das Australien-Lesebuch von Barbara Barkhausen

„[…] so ganz anders […], als alles, was man aus Europa kennt“

Barbara Barkhausen hat in ihrem Australien-Lesebuch jede Menge Wissenswertes über den fünften Kontinent zusammengetragen, erzählt von Flora und Fauna, Naturschätzen und Architektur, von der ersten und der zweiten Besiedlung, Politik und Gesellschaft, Wirtschaft, Lebensart, Kultur, Städten und Regionen. Im Anhang findet man zudem eine kleine Einführung in den Aussie Slang, Australian Aboriginal English und Kriol sowie Adressen und Websites und Informationen zu Festivals, Zoos, Unterkünften etc. Das Australien-Lesebuch von Barbara Barkhausen weiterlesen

Der Mann, der den Tod auslacht von Philipp Hedemann

„Ich habe eine jahrtausendealte Kultur kennengelernt und spektakuläre Landschaften gesehen. Ich habe Freunde gefunden, ich habe gelacht, ich habe den Kopf geschüttelt, ich habe geflucht, ich habe manchmal die Hoffnung aufgegeben und sie meist schnell wieder gewonnen, ich habe Angst und Freude empfunden. Verstanden habe ich Äthiopien immer noch nicht. Aber ich habe mir Mühe gegeben.“ (Seite 11)

Philipp Hedemann gibt seinen Redakteursjob in London auf und zieht nach Addis Abeba, wo seine Freundin einen Job in der Entwicklungshilfe angenommen hat. Er selbst reiste als freier Korrespondent durch Äthiopien und erzählt in Der Mann, der den Tod auslacht von Hyänenfütterung und Haile Selassie, Lachseminaren und Schwermut, Mittelalter und Moderne, Haile Mariam und Sozialismus, Armut und Träumen, Schuhputzern und Kinderarbeit, Injera und Qat, Christentum und Scharlatanen, Hochschulstudium und Arbeitslosigkeit, Bundeslade und trampenden Mönchen, Goldrausch und Straßenkindern, Danakil und Genitalverstümmelung, Hungersnot und Teff, Rastafari und Marihuana, Lippentellern und mingi-Kindern. Der Mann, der den Tod auslacht von Philipp Hedemann weiterlesen

Eiskaltes Bier und Krokodile von Roff Smith

„Dreißig Meilen hatte ich also bis hierher geschafft, weitere 9970 lagen noch vor mir.“

Der Amerikaner Roff Smith lebt bereits seit 15 Jahren in Australien, doch er fühlt sich dort dennoch nicht heimisch. Als ihm klar wird, wie wenig er über seine Wahlheimat weiß, entschließt er sich, gegen den Uhrzeigersinn einmal um den australischen Kontinent zu radeln. Eiskaltes Bier und Krokodile von Roff Smith weiterlesen

Ein Jahr in Lissabon von Sylvia Roth

„eine Ruhe und eine Idylle […], die man sonst nur auf dem Land findet“

„Man kann sich unter den Baum setzen, den Vögeln beim Zwitschern zuhören und darüber nachdenken, wie es möglich ist, dass in einer Stadt, die sich Großstadt nennt, an so vielen Ecken und Enden eine Ruhe und eine Idylle herrscht, die man sonst nur auf dem Land findet.“

Sylvia Roth kündigt ihren Job und ihre Wohnung, um sich eine Auszeit zu gönnen. Sie zieht nach Lissabon, das sie von einer Kurzreise kennt und wo sie im Rahmen eines Kulturstipendiums ein Volontariat macht.

In Ein Jahr in Lissabon erzählt sie von Pastelaria und Heimat, Höflichkeit und Entschleunigung, Schwimmen und Aquagymnastik, Feira da Ladra und Kaffeekultur, Mercearias und Plastiktüten, Alfama und Mouraria, Lavadouro público und Verfall, Salazar und Nelkenrevolution, Stockfisch und Suppe, Tejo und Miradouro, Diphthong und Fado, Cabeleileiro und Trend-Friseur, Alter und Armut, Luz und Mentalität, Fußball und Kino, Saudade und Abschied. Ein Jahr in Lissabon von Sylvia Roth weiterlesen

Ein Jahr in Australien von Julica Jungehülsing

„Australische Leichtigkeit trifft schwermütige Europäer.“

Julica Jungehülsing ist beruflich in Sydney und beschließt: „Hier will ich wohnen!“. Sie wagt den großen Schritt und sucht nach einer Wohnung in Bondi Beach. Das Ganze gestaltet sich schwierig, ist aber letztendlich erfolgreich: Sie findet eine schöne Wohnung in der Nähe des berühmten Strandes, arbeitet, surft, genießt Sonne und Meer, lebt sich immer mehr in den australischen Alltag ein. In Ein Jahr in Australien erzählt die Autorin von der australischen Mentalität, vom Leben auf der Südhalbkugel, von Sydney und vom Rest Australiens. Ein Jahr in Australien von Julica Jungehülsing weiterlesen

Ein Jahr im Tessin von Antje Bargmann

„Ich […] versuche nicht in Panik zu geraten darüber, dass ich mich im Januar in einem Bergdorf befinde, in dem die Straße endet – und in dem in diesem Monat geschätzt maximal zehn Menschen wohnen.“ (Seite 137)

Nach ihrem Studium in Deutschland geht Antje Bargmann als Aushilfe in eine Trattoria am Lago Maggiore, ins piemontesische Cannero. Neben dem Kellnern macht sie einen Deutschkurs in Locarno, also im Tessin, und schließlich findet sie eine Stelle als Journalistin bei der „Tessiner Zeitung“.

In Ein Jahr im Tessin erzählt Bargmann von pesce und pesca, Locarno und Cannero, Discos und Bars, Nordföhn und Inselhopping, Bergdörfern und Schornsteinfegermuseum, Behörden und Rechtschreibkorrektur, alpinem und mediterranem Leben, Bankkonto und Autofahren, Mamma und Mentalitätsunterschieden, Lugano und Sottoceneri, Skifahren und Rabadan. Ein Jahr im Tessin von Antje Bargmann weiterlesen