Schlagwort-Archiv: Tiere

Vögel. Eine Natur- und Kulturgeschichte von Rob Hume

„Entdecken Sie die Welt der Vögel, wie Sie sie noch nie gesehen haben. Über 600 beeindruckende Fotos und detaillierte Illustrationen zeigen die Vielfalt dieser besonderen Tiere.“ (Klappentext)

Dieses Buch setzt sich nach einer Einführung über Federn, Fliegen, Sinne, Ernährung und Fortpflanzung zuerst mit Nichtsperlingsvögeln und später mit Sperlingsvögeln auseinander.

Zur erstgenannten Kategorie der Nichtsperlingsvögel gehören Vögel wie Strauße, Kiwis, Emus, Tauben, Kolibris, Kraniche, Pinguine, Albatrosse, Störche, Eisvögel und Falken. Zur zweitgenannten Kategorie der Sperlingsvögel zählt man z.B. Leierschwänze, Honigfresser, Pirole, Paradiesvögel, Rabenvögel, Meisen, Lerchen, Goldhähnchen, Schwalben, Stare, Drosseln, Finken und Seidenschwänze.

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Mit der Katze weiter um die Welt von Martin Klauka

„An einem strahlenden Augusttag vor mittlerweile acht Jahren schwang ich die Tür meines goldenen Käfigs auf, warf einen letzten Blick auf das abgewetzte Hamsterrad und wagte den ersten Schritt in ein neues Leben. Es war keine einfache Entscheidung, alles hinter mir zu lassen, was ich mir mühselig aufgebaut hatte und was mir Halt gab. Aber die Angst, ich könnte es später bereuen, diesen Schritt nicht gemacht zu haben, war größer als die vor dem Ungewissen.“ (Seite 9)

Martin Klauka erzählt in seinem Buch Mit der Katze weiter um die Welt von seinen Reisen in Indien, Pakistan und Iran, Armenien und Georgien, durch die Türkei, Bulgarien und Rumänien, zurück in die deutsche Heimat.

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Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten von Anna Maschik (Hörbuch)

„Dat du min Leevsten büst.“ (Track 7)

Alma erzählt die Geschichte ihrer Familie über ein ganzes Jahrhundert hinweg. Sie beginnt ihren Bericht mit ihrer Urgroßmutter Henrike, die auf einem Bauernhof an der Nordsee geboren wurde. Ihr erstgeborener Sohn Benedikt kam schlafend zur Welt, erwachte erst 15 Jahre später, um dann nie wieder zu schlafen.

Das zweite Kind Henrikes war die von der Mutter ungeliebte Tochter Hilde, und so begleitet der Leser/Hörer die Familie und ihre Geschichte über die Zeit hinweg.

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten ist ein kurzer Roman, der jedoch dicht geschrieben ist, voller besonderer Geschichten und Beobachtungen steckt und in anspruchsvoller Sprache niedergeschrieben wurde.

Das Ganze ist märchenhaft und doch aus dem Leben gegriffen, magisch-realistische Elemente ziehen sich durch das gesamte Buch, zum Beispiel der stets schlafende und später nie schlafende Benedikt, Gemüse, das mit der Zeit weiß wird, oder eine Frau, die Wurzeln treibt.

Ich empfand das Buch, das von Julia Franz Richter eindringlich eingelesen wurde und sehr stimmungsvoll ist, als sehr bewegend und als fesselnd erzählt. Beim Hören spürt man regelrecht die Seeluft, lauscht den magisch-realistischen Sc das sie von sich gibt.

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten ist ein ganz wundervolles Debüt, das zu meinen Lieblingsbüchern 2025 gehört, auch wenn – oder gerade weil – einige Stellen extrem abstoßend sind, zum Beispiel wenn es um das Schlachten geht oder das Herstellen von Würsten.

Anna Maschik: Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten. Ungekürzte Lesung von Julia Franz Richter. der Hörverlag, 2025; 12,95 Euro.

Das Geschenk eines Regentages von Makoto Shinkai und Naruki Nagakawa

„Wir können uns nicht alles merken. Nur die wirklich wichtigen Dinge bleiben in unserem Gedächtnis. Aber es gab ohnehin überhaupt nichts, was ich mir merken wollte.“ (Seite 10f)

Der namenlose Erzähler wurde auf der Straße ausgesetzt, ist vom Regen durchnässt und wird von einer Frau gefunden, von ihr aufgenommen und ist seither ihr Kater. Die Frau wird bei der Arbeit geschätzt, doch hat Schwierigkeiten, sich auf Menschen einzulassen und redet wenig. Zwischen den beiden entsteht eine enge Beziehung, und der Kater bekommt endlich einen Namen: Chobi.

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Die wundersamen Zwölf. Kuriose Säugetiere, die tatsächlich existieren von Rae Mariz und Moki

„Die wundersamen Zwölf scheinen einem Traum entsprungen zu sein – doch sie existieren tatsächlich.“

Dieses schmale Büchlein stellt zwölf ungewöhnliche Tiere vor: das Steppenschuppentier, das Wisent, den Potto, das Okapi, das Zwergfaultier, den Wüstengoldmull, die Saiga-Antilope, das Aye-Aye, den eigentlichen Streifentenrek, die Schweinsnasenfledermaus, den westlichen Langschnabeligel und den Malaien-Gleitflieger.

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Das Geschenk von Gaea Schoeters

„Elefanten sind besondere Tiere, die so gut wie möglich beschützt werden müssen.“ (Seite 32)

Bundeskanzler Hans Christian Winkler hat gerade ein Gesetz verabschiedet, das die Bedingungen für den Import von exotischen Jagdtrophäen beträchtlich verschärft.

Die politische Situation in Berlin und in Deutschland ist ohnehin schon aufgeladen, da tritt eine Situation ein, mit der niemand gerechnet hat und die das gesamte Land ordentlich in Aufruhr bringt: Über Nacht wimmelt es von Elefanten in Berlin. Wo die alle herkommen? – Ein Mysterium!

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Das Geschenk des Kolibris von Sy Montgomery

„Alles an einem Kolibri ist hauchzart. Die winzigen Knochen sind äußerst porös, die Beine dünner als Zahnstocher, die Zehen fein wie Stickgarn.“ (Seite 8f)

Sy Montgomery hilft der Vogelretterin Brenda Sterburn, die schon viel Erfahrung mit Kolibrirettungen hat und sich aktuell um zwei verwaiste, hummelgroße Kolibriküken – Zuni und Maya – kümmert.

In Das Geschenk des Kolibris erzählt Montgomery von Artensterben und Klimawandel, Nahrung und Federkleid, Kolibrihege und Entlassen in die Freiheit, Fliegen und Evolution.

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Hirsche. Ein Portrait (Naturkunden) von Wilhelm Bode

„Versucht man das verwickelte Knäuel der Beziehung von Mensch und Hirsch aufzurollen, muss man weit in die Menschheitsgeschichte zurückblicken: bis in die Altsteinzeit (Paläolithikum) vor 3,5 Millionen Jahren.“ (Seite 33)

Wilhelm Bode erzählt in seinem Portrait von Bambi und Frida Kahlo, Verbreitung und Geweihen, Rudeln und Rivalitäten, Sammlern und Jägern, Jagdlust und Hubertuslegende, Gemälden und Fabeln, Testosteron und Brunftschreien.

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Lebenskünstler. Von frostfesten Fischen, radioaktivitätsresistenten Bärtierchen und selbstheilenden Amphibien von Russ Hodge und Kat Menschik

„Kats Kunst diente mir beim Schreiben als Inspiration.“ (Seite 7)

Russ Hodge stellt in seinem Buch ganz besondere Tiere vor, die sich an widrige Lebensumstände angepasst haben, z.B. Nacktmull, Eisfisch, Axolotl, Bärtierchen, Kolibri und Nachtigall.

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Das pack ich nicht. Wie ich mit meiner Angst um die ganze Welt reiste und überraschenderweise überlebte von Jeremy Leon Hance

„ein realistisches Buch über die furchtbare Komik psychischer Erkrankungen und die wilde Pracht der Natur“ (Seite 14)

Jeremy Leon Hance bereist mehrere Länder und Regionen, z.B. Peru, Kenia, Suriname und Guyana, Borneo, Ecuador, Haiti und die Dominikanische Republik, und im Gepäck hat er immer seine Ängste und seine Depression.

In seinem Buch beschreibt Hance nicht nur berühmte Orte und erzählt persönliche Anekdoten, sondern er berichtet auch über seine psychischen Störungen, von Krankheitsangst und Katastrophisierung.

Das pack ich nicht. Wie ich mit meiner Angst um die ganze Welt reiste und überraschenderweise überlebte von Jeremy Leon Hance weiterlesen