„Schläge gehören zum Leben, sie sind das Pfand für das Durchhalten, der Preis, um zu glauben und zu träumen.“
Turambo ist 27 Jahre alt, sitzt im Gefängnis und wartet auf seinen Tod.
In Die Engel sterben an unseren Wunden erzählt er als Ich-Erzähler von seinem Leben – von seiner Kindheit in Graba und in Oran, von Armut und Elend, von seiner Freundschaft mit Gino und von seiner Karriere als Boxer. Die Engel sterben an unseren Wunden von Yasmina Khadra weiterlesen

Yasmina Khadra erzählt von der Kindheit und Jugend des Arabers Younes/Jonas im Algerien des 20. Jahrhunderts, von den französischen Kolonialisten, die das Land und seine muslimischen Bewohner unterjochen, vom Kampf um Unabhängigkeit, von politischen Unruhen und der algerischen Nationalbewegung. Der Leser erfährt von den Verlockungen der Städte, die die arme Landbevölkerung anziehen, weil ein besseres Leben erhofft wird, und von zerplatzten Träumen und enttäuschten Hoffnungen. Der Autor berichtet von der Rechtlosigkeit der Araber, die in ihrem eigenen Land nur noch Menschen zweiter Klasse sind und die von den Franzosen politisch und kulturell unterdrückt und klein gehalten werden. 





„Einmal, in Norwegen, habe ich fünfzehn Züge vorausgedacht, aber es hätte einen viel einfacheren Weg zum Sieg gegeben, und den habe ich übersehen. Sich zu sehr auf die Zukunft zu konzentrieren kann lähmend sein, habe ich festgestellt.“