„Weil es keine andere Wahl gibt.“
Patrick Kingsley erzählt in Die neue Odysee von der aktuellen Flüchtlingskrise: vom Arabischen Frühling, vom Beginn des Konflikts und vom Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien, von Armut und Elend in Afrika, von Perspektivlosigkeit und Verzweiflung, von Menschenschmugglern und Korruption, von freiwilligen Helfern und von Zukunftsszenarien. Die neue Odyssee von Patrick Kingsley weiterlesen
„Damals, kurz nach meinem Aufbruch aus Afghanistan, war ich noch ein ängstlicher kleiner Junge gewesen. Das war lange her.“
„Flüchtlinge sind keine Zahlen, sie sind Personen: Sie sind Gesichter, Namen, Geschichten – und als solche müssen sie behandelt werden.“ (Papst Franziskus)
„Was glauben Sie denn, warum ich hier bin? Ich hatte dort alles, […] ich war jemand. Jetzt bin ich niemand.“
„Nie hatte er kapituliert […]. Daldossi würde auch jetzt nicht aufgeben.“
„Was bedeutet es für mich, wenn ich weder in der Heimat noch in der Fremde leben darf?“
„Der Beginn einer Flucht ist meist, keine andere Option zu haben.“
„Aber warum ein Suppenbuch und keines über die Mediterrane Küche, über Salate oder Sandwiches? Weil eine Suppe nicht nur nahrhaft ist, sondern auch Trost und Wärme schenkt.“
Fremde Erde beinhaltet fünf Erzählungen, die von indischen Einwanderern und ihrem Leben in den USA erzählen. Dabei spielen Familienbande eine zentrale Rolle, doch neben den Gefühlen zwischen Eheleuten, zwischen Geschwistern sowie zwischen Eltern und ihren Kindern werden auch Beziehungen zwischen flüchtig Bekannten, zwischen Mitbewohnern und zwischen Freunden betrachtet und treffend charakterisiert.