Schlagwort-Archive: Fotografie

Deutschlands wilde Wölfe von Axel Gomille

„Der böse Wolf ist […] nur ein Mythos. Es liegt an uns, ob wir ihn mittlerweile hinter uns lassen können. Nur dann kann die Rückkehr der Wölfe auf Dauer gelingen.“

Axel Gomille erzählt in seinem Buch vom Wolf in den Mythen, Legenden und Märchen, von der Domestizierung des Wolfes, von der Ausrottung und der Wiederansiedlung der Wölfe in Deutschland, von Wolfsforschung, von der Aufzucht der Welpen, der Nahrung und dem Jagdgebiet sowie vom Verhältnis zwischen Wolf und Mensch. Zudem erklärt er Vorsichtsmaßnahmen und gibt Verhaltensregeln für den seltenen Fall, dass man in freier Wildbahn einem Wolf begegnet. Deutschlands wilde Wölfe von Axel Gomille weiterlesen

Urbane Naturfotografie von Verena Popp-Hackner und Georg Popp

„Urbane Naturfotografie ist so etwas wie die kleine (etwas schmuddelige) Schwester der ehrhaften Wildlife-Fotografie.“

Die Autoren beschreiben initial, was urbane Naturlandschaften und was die Besonderheiten von Friedhöfen, Parks und Unterwasserwelten sind. Darauf folgt der Hauptteil des Buches, in dem die urbane Tierwelt beschrieben und fotografisch in Szene gesetzt wird. Im Anschluss werden Beispiele für Pflanzenfotografie in urbanen Umgebungen sowie Hinweise zu Ausrüstung und Technik geboten und ein paar Fotoprojekte vorgestellt. Urbane Naturfotografie von Verena Popp-Hackner und Georg Popp weiterlesen

droneviews von Ayperi Karabuda Ecer

„Seit Erfindung der Fotografie gab es immer auch den Wunsch, die Welt aus der Vogelperspektive abzubilden.“

Der Bildband droneviews beinhaltet die schönsten Fotografien aus Dronestagram, einer 2013 ins Leben gerufenen Internet-Plattform nur für Luftfotografien, auf der Fotografen aus aller Welt ihre Fotos teilen. droneviews von Ayperi Karabuda Ecer weiterlesen

James und andere Affen von James Mollison

„Wir unterscheiden uns von anderen Tieren […], aber wir tun dies in geringerem Maße als wir dachten.“

Nach einer Einführung von Jane Goodall werden 50 Menschenaffen porträtiert. Es finden sich Fotografien von Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos, die zu 90% Waisen sind, deren Eltern entweder wegen des Buschfleisches oder wegen des Tierhandels getötet wurden. Im Anschluss an die Fotografien werden Angaben zum Namen, zum Alter, zur Herkunft und zum Leben der einzelnen Menschenaffen gemacht. James und andere Affen von James Mollison weiterlesen

Skulls. Die faszinierende Schädelsammlung des Alan Dudley von Simon Winchester

„Schwelgen in makabrer Faszination“

Skulls beinhaltet Aufnahmen der Schädelsammlung von Alan Dudley, der mehr als 2000 Schädel von allen Wirbeltier-Klassen besitzt. Die Schädel wurden aus verschiedenen Perspektiven fotografiert, bei jedem Tier findet man einen kurzen Steckbrief (Reich, Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung, Lebensweise) und ein kleines Foto vom lebenden Tier. Zu manchen Schädeln gibt es zudem kurze Anmerkungen von Alan Dudley. Skulls. Die faszinierende Schädelsammlung des Alan Dudley von Simon Winchester weiterlesen

Die Seele der Tiere von Sabine Schwabenthan und Walter Schels

Nach einem Vorwort, in dem der Fotograf Walter Schels und die Autorin Sabine Schwabenthan kurz erläutern, welchen Bezug sie zu Tieren haben und welche Kindheitserlebnisse sie mit Tieren verbinden, werden 29 Tiere in Wort und Bild vorgestellt. Die Auswahl wird dominiert von Säugetieren, doch auch auf Vertreter der Fische, der Amphibien, der Reptilien, der Vögel und sogar der Spinnentiere wird detailliert eingegangen.   Die Seele der Tiere von Sabine Schwabenthan und Walter Schels weiterlesen

Dark Mountains von Bernd Ritschel und Tom Dauer

„Die Berge sind schön, aber auch genauso oft geheimnisvoll, mystisch, dramatisch und wild“

Lange Zeit lag Bernd Ritschels Fokus darauf, diejenigen Fotos von Bergen zu schießen, die „so viele Menschen glücklich machen. Bilder, die Herzen öffnen. Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, großartige Landschaften in wunderschönem Licht.“. Doch beim Anhören von Pink Floyds The Dark Side of the Moon wurde die Idee zu einer neuen Art der Fotografie geboren: die dunkle Seite der Berge auf Bildern festzuhalten, die „starke Schönheit entdecken, die in der Bedrohung liegt“.   Dark Mountains von Bernd Ritschel und Tom Dauer weiterlesen

Berlin – damals und heute von Wieland Giebel

Berlin – damals und heute beinhaltet Fotografien vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, die Bildern aus der Neuzeit gegenübergestellt werden. Zu den Fotografien werden Informationen über das Motiv und seine Entwicklung in sehr kurzen Legenden geboten, welche in sechs Sprachen abgedruckt sind. Berlin – damals und heute von Wieland Giebel weiterlesen

Afrika – Begegnungen zwischen Kairo und Kapstadt von Michael Boyny

„Wo beginnt Afrika? Geografisch gesehen keine Frage: Afrika begrenzt im Norden das Mittelmeer, im Westen der Atlantik, im Osten der Indische Ozean und im Nordosten das Rote Meer. Doch so einfach ist die Sache nicht. Geologisch gesehen gehört nämlich die Arabische Halbinsel ebenfalls zu Afrika, obwohl sie geografisch zu Asien zählt, und andererseits muss man den Hohen Atlas konsequenterweise wieder streichen, da er nicht zur afrikanischen, sondern zur eurasischen Kontinentalplatte gehört. […] Wo beginnt Afrika? Die Globetrotter sind sich einig: erst in der Sahelzone, südlich der Sahara.“

Michael Boyny und seine Frau haben sich auf eine große Reise begeben und den afrikanischen Kontinent von Norden nach Süden durchquert. Im Bildband Afrika – Begegnungen zwischen Kairo und Kapstadt beschreibt und bebildert Boyny den Verlauf dieser Reise: von Ägypten, dem Sudan und Äthiopien über Kenia, Uganda, Ruanda und Tansania bis nach Malawi, Sambia, Botswana, Namibia und Südafrika. Afrika – Begegnungen zwischen Kairo und Kapstadt von Michael Boyny weiterlesen

Die ehemalige Abhörstation auf dem Berliner Teufelsberg

Kuppeln in Infrarot (f/7.1, 1/500 s, ISO 200)

Den ersten frühlingshaften Tag in diesem Jahr haben wir dafür genutzt, endlich den Berliner Teufelsberg zu erkunden. Der Teufelsberg ist ein künstlich angelegter Berg (für Süddeutsche: ein Hügelchen), der aus den Trümmern der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäude besteht und der heute mit sagenhaften 120,1 m über NN die zweithöchste Erhebung im Berliner Stadtgebiet ist.

Während des Kalten Krieges wurde der Teufelsberg mit seiner Field Station von den US-Amerikanern und den Briten für Spionagezwecke genutzt. Heute kann man hier (wenn man den Weg durch den Wald gefunden hat und unterwegs weder von Longboardern noch von Downhillern umgefahren wurde) die Überbleibsel der Abhöranlage bestaunen, den großartigen Blick über die Stadt genießen, unzählige Graffiti und auch sonst jede Menge Kunst entdecken. Die ehemalige Abhörstation auf dem Berliner Teufelsberg weiterlesen