Schlagwort-Archiv: Sachbuch

Die Psyche des Bösen. Im Kopf der Mörder. Ein Profiler ermittelt von Axel Petermann

„Die Psychologie des Bösen zeigt uns, dass es nicht DEN Täter gibt, nicht DAS Monster. Und doch kehren Motive wieder: Macht, Kontrolle, Rache, sexuelle Dominanz, das Ausleben von Fantasien, die in keinem moralischen Raster Platz finden. Solche Motive entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie wurzeln oft in frühen Erfahrungen: Zurückweisung, Gewalt, Missbrauch. Nicht jeder, der Schlimmes erlebt, wird Täter. Aber fast jeder Täter trägt in seiner Biografie Spuren, die seine spätere Gewalt erklären helfen.“ (Seite 10f)

Axel Petermann erzählt in seinem Buch von drei Fallgeschichten: von Carola Raabe, die 1989 im Alter von 13 Jahren spurlos verschwunden ist; von Roger B., der schon in seiner Kindheit Mädchen würgte und später kriminell und gewalttätig war; sowie von einer Messerattacke, bei der die 34-jährige Sonja Hauser starb und für die ein Käsereilehrling zu einer Jugendstrafe von 13 Jahren verurteilt wurde.

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Bakterien – Die heimlichen Helden von Peter Wohlleben

„Wer sich mit Pflanzen, speziell mit Bäumen, beschäftigt, kommt an Bakterien nicht vorbei, die den grünen Partnern in vielerlei Hinsicht helfen. Ob an den Wurzeln oder auf den Blättern, überall tummeln sich ungezählte Arten der kleinen Helfer. Das ist auf der menschlichen Haut oder im Darm nicht anders und zählt schon lange zum Allgemeinwissen.“ (Seite 9)

Der Förster Peter Wohlleben erzählt in seinem Buch Bakterien. Die heimlichen Helden initial von schwarzen Rauchern und Evolution, geht dann auf Mikrobiom, Körpergeruch, Seifenspender und Trüffeln ein, erzählt von Luftbakterien und Milchsäurebakterien und endet sein Buch mit einer Zukunftsvision, in der er zum Beispiel auf Mikroplastik eingeht.

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Einsamkeit. Warum sie uns alle betrifft von Maike Luhmann

„In der Covid-19-Pandemie lernten wir auf die harte Tour, wie wichtig andere Menschen für uns sind und wie wir unsere sozialen Kontakte auch unter widrigen Umständen aufrechterhalten können. Wir waren zwar allein. Aber wir taten alles dafür, nicht einsam zu werden.“ (Seite 9)

Maike Luhmann erzählt in ihrem Buch initial, was Einsamkeit überhaupt ist, beschreibt im Verlauf, wie man Einsamkeit misst, welchen Einfluss Freunde, Familie, Partner und Haustiere haben, wie verbreitet Einsamkeit in der Stadt versus auf dem Land, in kollektivistischen versus individualistischen Gesellschaften, in verschiedenen Altersgruppen etc. ist. Luhmann erzählt von Phubbing und FOMO, problemorientierten versus emotionsorientierten Bewältigungsstrategien, von Kosten der Einsamkeit und von Strategien gegen Einsamkeit sowie bietet eine Zukunftsversion.

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Das große Buch vom Schlaf. Die enorme Bedeutung des Schlafs von Matthew Walker (Hörbuch)

„Wer dauerhaft weniger als sechs oder sieben Stunden pro Nacht schläft, zerstört sein Immunsystem, sodass sich das Krebsrisiko mehr als verdoppelt. Die Schlafdauer hat maßgeblichen Einfluss darauf, ob ein Mensch an Alzheimer erkrankt oder nicht. Unzureichender Schlaf – selbst ein geringfügiger Mangel, der nur eine Woche andauert – beeinträchtigt den Blutzuckerspiegel so stark, dass sich eine Vorstufe eines Diabetes feststellen lässt. Verkürzter Schlaf erhöht die Wahrscheinlichkeit für verstopfte und spröde Arterien, was langfristig zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen und kongestiver Herzinsuffizienz führen kann.“ (Track 2)

Matthew Walker befasst sich im ersten Abschnitt seines Buches mit der Beeinflussung des Schlafrhythmus und mit der Veränderung des Schlafverhaltens im Laufe des Lebens.

Danach setzt er sich mit den Auswirkungen von Schlafmangel auf das Gehirn und auf den Körper auseinander.

Im dritten Abschnitt geht es um Träumen im REM-Schlaf sowie um Kreativität im Traum und Traumsteuerung.

Im vierten und letzten Kapitel beschreibt Walker Schlafstörungen und den Tod durch Schlafmangel, verschiedene Einflussfaktoren, die den Schlaf behindern, medikamentöse und therapeutische Behandlung sowie die Interaktion zwischen Schlaf und Gesellschaft.

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Das Igel-Tagebuch. Über die Hoffnung und einen stacheligen Gefährten von Sarah Sands

„Liebe ist eine Beziehung zwischen Dingen, die sterben.“ (Zitat des Philosophen Roger Scruton)

Sarah Sands pflegt ihren kranken Vater und findet zusammen mit ihrem zweijährigen Enkel einen kranken Igel in ihrem Garten. Sie nennen den Igel Horace und bringen ihn in Emma’s Hedgehog Hospital, eine lokale Igelstation. Dort wird der Igel untersucht, und es wird festgestellt, dass er erst vier bis sechs Wochen alt ist und dass es sich nicht um ein männliches Tier, sondern um ein Weibchen handelt, so dass Sarah den Igel Peggy nennt.

„Wer Erfahrung mit Igeln hat, weiß, dass man schnell handeln muss, wenn man einen kranken Igel retten möchte.“

Peggy ist sehr krank und ihr Leben hängt an einem seidenen Faden – genau wie das des Vaters von Sarah.

Und während Sarah ihren Vater betreut und pflegt, versucht sie immer mehr über Igel zu erfahren und sucht ganz gezielt nach Informationen.

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Der natürliche Sterbeverlauf. Die letzten vier Phasen am Lebensende von Michael Hatzenbühler

„Ja, wir Ärztinnen und Ärzte verfügen über Wissen über Physiologie, Pharmakologie und Anatomie, wir besitzen ein recht umfassendes theoretisches und wissenschaftlich fundiertes Wissen über den Menschen und seine Erkrankungen. Das darf uns jedoch nicht dazu verleiten, paternalistisch, bevormundend oder gar rechthaberisch zu agieren.“ (Seite 12f)

Der Palliativmediziner Michael Hatzenbühler, der etwa 5000 Sterbende begleitet hat, erzählt in seinem Buch initial, was natürliches Sterben überhaupt ist, geht näher auf unbegründete Ängste ein, spricht von natürlichen Veränderungen in den Sterbephasen, thematisiert Akzeptanz des Sterbens, bietet Empfehlungen und Anregung für Sterbende und für Angehörige, beschreibt, was die Hospizbewegung und die SAPV, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung, sind. Am Ende erklärt er was kurative und was palliative Behandlung bedeutet.

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Künstliche Intelligenz und Psychotherapie von Christiane Eichenberg, Henrik Bischoff und Julian Krusche

„Die Frage, ob Computer uns Therapeut:innen ersetzen können, wird sowohl von Ängsten als auch von Hoffnungen begleitet.“ (Seite 16)

Christiane Eichenberg, Henrik Bischoff und Julian Krusche bieten in ihrem Buch initial Grundlagen von KI in der Psychotherapie, erklären, was künstliche Intelligenz ist und wie sich digitale Psychotherapie entwickelt hat.

Im Folgenden gehen Sie auf Chatbots und virtuelle Therapeut:innen, auf KI in der Diagnostik und Früherkennung, auf personalisierte Therapieansätze durch KI, auf KI-unterstützte Virtual-Reality-Anwendungen und Serious Games, auf die praktische Umsetzung für KI in der Psychotherapieausbildung, auf KI in der Psychotherapieforschung und die Anwendung in verschiedenen Therapieschulen ein.

Im dritten Abschnitt thematisieren die Autor:innen Ethik und Datenschutz, Mensch-Maschine-Interaktion in der Therapie und Regulierung und Zertifizierung von KI-Therapie-Tools.

Im vierten und letzten Teil finden sich Ausführungen zur Zukunft der Psychotherapie mit KI sowie ein Fazit und Handlungsempfehlungen.

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Das Jahr der Schmetterlinge von Lea Korsgaard

„Das Wort Amateur stammt von dem lateinischen Wort amare und das bedeutet ‚lieben‘. Ein Amateur ist also eine liebende Person, die sich ohne Rücksicht auf den etwaigen Gewinn auf das Objekt seiner Liebe stürzt. Das kann zu außergewöhnlichem Wissen und besonderen Fertigkeiten führen.“ (Seite 13)

Lea Korsgaard entschließt sich, im Laufe einer Saison, aslo von Frühjahr bis Herbst, alle tagaktiven Schmetterlinge zu sehen, die in Dänemark leben.

In ihrem Buch Das Jahr der Schmetterlinge erzählt sie von Verbreitung und Metamorphose, Mythologie und Religion, Kunst und Philosophie, Politik und Geschichte, Krisen und Wachstum, Sublimierung und Leidenschaften, Vladimir Nabokov und Viktor Frankl, Mimikrie und Synästhesie, Klimawandel und Artensterben, Sonne und Energie. Und natürlich erzählt sie sehr viel über die Schmetterlinge, die sie bei ihrem Projekt entdeckt hat.

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müde? Warum wir so erschöpft sind und was wirklich dagegen hilft von Carsten Lekutat

„Chronische Müdigkeit ist kein unabwendbares Schicksal, dem man hilflos ausgeliefert ist.“ (Track 4)

Carsten Lekutat erzählt in seinem Hörbuch von verschiedenen Müdigkeitstypen, der HPA‑Achse, der Schilddrüse, Insulinresistenz, Silent Inflammation, Darmmikrobiom, Mitochondrien, Hormonen, Nährstoffmangel, Schlaf, Ernährung, Bewegung, Stressmanagement, Mikronährstofftherapie und verschiedenen Bewältigungsstrategien, die psychologische, biologische und medizinische Maßnahmen umfassen.

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„Dann ist das wohl psychosomatisch!“ von Alexander Kugelstadt

„Dieses Buch ist für Sie geeignet, wenn Sie sich für die Beziehung zwischen Körper und Seele interessieren, wenn Sie manchmal unerklärliche Beschwerden haben oder jemanden kennen, der jemanden kennt, der darunter leidet; oder wenn Sie es erstrebenswert finden, sich selbst, also Ihre Psyche und Ihre Körperreaktionen, besser zu verstehen.“ (Seite 20)

Alexander Kugelstadt erzählt in seinem Buch zunächst, wie Körper und Seele zusammenarbeiten, wieso unsere Gefühle so kompliziert sind, wie wir den Umgang damit verbessern können, was Stress auslöst und was Stress mit uns macht.

Im zweiten Teil des Buches setzt er sich mit verschiedenen psychischen Störungen und Problembereichen auseinander, zum Beispiel Trichotillomanie, Grübeln und Zwangshandlungen, Hypochondrie, Depressionen, Traumafolgestörungen und somatoforme Störungen.

Im dritten Teil geht Kugelstadt näher darauf ein, wie man seine psychosomatische Gesundheit fördern kann. Und im vierten Teil des Buches beschreibt er u.a. die Wirksamkeit von Psychotherapie und den Ablauf einer psychosomatischen Behandlung.

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