Schlagwortarchiv: Psychotherapie

Diagnose ADHS – Was nun? von Jan Kiesewetter

„Nach Jahren der Selbstzweifel, des inneren Drucks oder des Scheiterns an scheinbar einfachen Aufgaben kann es befreiend sein, endlich zu verstehen: Es gibt einen Grund, warum ich so bin, wie ich bin.“ (Seite 10)

Jan Kiesewetter beschreibt in seinem Buch initial unter anderem, was ADHS ist, was dabei im Gehirn passiert, wie eine ADHS-Diagnostik abläuft, welche Mythen und Missverständnisse über ADHS bestehen und wie ADHS das Erwachsenenleben beeinflusst. Danach geht er auf therapeutische Maßnahmen und Selbsthilfe ein, zum Beispiel Psychoedukation, Verhaltenstherapie und Neurofeedback.

Weitere Kapitel befassen sich mit dem Thema ADHS bei Frauen und mit Masking und Unmasking von ADHS-Symptomen.

Im Anschluss daran stellt Kiesewetter zahlreiche Übungen vor, die sich um Struktur und Organisation, Emotionsregulation, Fokussierung und Aufmerksamkeit, Selbstwert, Achtsamkeit und Selbstregulation sowie Kommunikation und soziale Beziehungen drehen.

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Der inneren Uhr vertrauen. Bipolare Störungen mit der Sozialen Rhythmustherapie stabilisieren von Holly A. Swartz

„Die Interpersonelle und Soziale Rhythmustherapie (IPSRT) wurde von Ellen Frank und ihrem Team an der Universität Pittsburgh als Behandlungsmethode für Bipolare Störungen entwickelt […]. Sie besteht aus zwei Komponenten: Interpersonelle Psychotherapie, die auf belastende Beziehungen abzielt, und Soziale Rhythmustherapie, die auf die biologische Uhr wirkt […].“ (Seite 17)

Holly A. Swartz beschreibt in ihrem Buch zunächst, was zirkadiane Rhythmen sind und wie sie sich im Tagesverlauf verändern sowie welcher Zusammenhang zwischen zirkadianen Rhythmen und bipolaren Störungen besteht.

Danach geht sie auf soziale Rhythmen ein und beschreibt den Zusammenhang zwischen diesen und bipolaren Störungen sowie die wichtigsten Aspekte bipolarer Störungen.

Sie stellt im Folgenden die Verwendung der Sozialrhythmusmetrik vor und geht näher darauf ein, wie man dafür Ziele festlegt. Außerdem beschreibt sie die Rolle des Schlafes sowie die Identifikation von und den Umgang mit Rhythmusstörungen.

Am Ende ihres Buches geht sie auf Beziehungen und Rhythmen sowie auf die Rückfallprophylaxe und Stabilisierung von Rhythmen ein.

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Das Ressourcenbuch. Selbstheilungskräfte in der Psychotherapie erkennen und von Anfang an fördern von Martin von Wachter und Askan Hendrischke

„Für die Frage, wie die Probleme am besten verändert werden können, sind die Ressourcen des Patienten aber wahrscheinlich wichtiger als seine Probleme.“ (Seite 5, Zitat von Klaus Grawe)

Martin von Wachter und Askan Hendrischke fokussieren in ihrem Buch initial auf eine Begriffsklärung und die klinische Bedeutung von Ressourcen. Danach gehen sie auf Ressourcenfokussierung ein, setzen sich mit Ressourcendiagnostik auseinander und bieten im Abschnitt „Therapiephase“ schließlich Strategien zur Förderung von Ressourcen.

Im letzten Kapitel des Buches finden sich Ideen für Ressourcenkoffer und für den Transfer in den Alltag.

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Sexuelle Sucht (Fortschritte der Psychotherapie) von Rudolf Stark und Sina Wehrum-Osinsky

„Mit zunehmender Anerkennung von Verhaltenssüchten als psychische Erkrankungen gerät auch der Begriff der ‚sexuellen Sucht‘ verstärkt in das therapeutische Interesse, nachdem diese Thematik bisher hauptsächlich in den öffentlichen Medien behandelt wurde. Personen, die sich als ‚sexsüchtig‘ beschreiben, berichten vor allem über einen unkontrollierbaren Drang, verschiedensten sexuellen Aktivitäten nachzugehen […]. Neben einem starken Leidensdruck sind die geschilderten Symptome zudem häufig mit negativen Konsequenzen im privaten oder beruflichen Bereich verbunden.“ (Seite 1)

Rudolf Stark und Sina Wehrum-Osinsky beschäftigen sich mit ihrem Band Sexuelle Sucht aus der Reihe „Fortschritte der Psychotherapie“ zunächst mit der Beschreibung der Störung, zum Beispiel mit einer diagnostischen Einordnung, Erscheinungsformen bei Männern und Frauen, epidemiologischen Daten sowie Verlauf und Ritualen.

Danach gehen sie auf Störungstheorien und Störungsmodelle ein, geben einen kurzen Abriss von Diagnostik und Indikation und setzen sich schließlich etwas ausführlicher mit der Behandlung sexueller Sucht auseinander.

Am Ende bieten die beiden Autor:innen ein Fazit und einen Ausblick, geben weiterführende Literatur an.

Im Anhang findet sich ein Fragebogen sowie Auswertungshinweise zum Fragebogen. Das Buch enthält außerdem eine Kurzanleitung für die Exploration auf einer dem Buch beigelegten Karte.

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Why Psychosis Is Not So Crazy. A Road Map to Hope and Recovery for Families and Caregivers von Stijn Vanheule

„To get in touch with the world of a person experiencing psychosis, the first thing we need to do is to look beyond the simple conclusion that psychosis is strange.“ (Seite 2)

Stijn Vanheule befasst sich in seinem Buch initial damit, dass Psychosen mentale Krisen sind, geht danach näher auf diskrete psychotische Erlebnisse ein, beschreibt Charakteristiken einer manifesten Psychose, setzt sich mit Triggern von psychotischen Episoden und mit der Behandlung von Psychosen auseinander.

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Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie bei Zwangsstörungen. Das Behandlungsmanual von Fabrizio Didonna

„Zunächst lehrt das Programm die Patienten, ihre eigenen Sinneserfahrungen zu validieren, indem es ihnen beibringt, Achtsamkeit auf die Empfindungen selbst zu richten – sie zu fokussieren.“ (Seite 8)

Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie bei Zwangsstörungen setzt sich zunächst damit auseinander, was eine Zwangsstörung ist, wie eine achtsamkeitsbasierte Herangehensweise an Zwangsstörungen gelingen kann, stellt den Kerngedanken, die Struktur und Grundprinzipien des Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT)-Programms für Zwangsstörungen vor und bietet eine Vorbereitung auf die Durchführung von MBCT bei Zwangsstörungen.

Im zweiten und ausführlicheren Teil des Buches stellt Fabrizio Didonna das MBCT-Programm für Zwangsstörungen vor, geht auf die einzelnen Sitzungen ein und vermittelt Inhalte so detailliert, dass man anhand des Buches direkt das MBCT-Programm für Zwangsstörungen umsetzen kann.

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Tiefenpsychologie auf der eigenen Couch. Das Begleitbuch für Therapie und persönliche Entwicklung von Jens Winkler

„Dein Weg zu dir selbst kann schmerzhaft sein und tief gehen, doch er birgt auch viel Freude. Es ist dein einzigartiger Weg und nur du kannst ihn gehen. Du wirst entdecken, dass du dich verändern kannst. Du kannst wieder freier atmen. Aber er bedeutet auch Arbeit und kostet Mut.“ (Seite 16)

Jens Winkler erzählt in seinem Buch zunächst, was Psychotherapie überhaupt ist, stellt dabei die verschiedenen Therapieschulen vor, geht dann näher auf Diagnosen, Krankheit und Gesundheit ein, thematisiert hilfreiche Konzepte und Stigmata.

Danach beschreibt er, wie eine Psychotherapie gelingen kann, geht auf Persönlichkeitsentwicklung und Psychodynamik ein und bietet einen besseren Umgang mit Gefühlen und Gedanken. Im letzten Kapitel setzt er sich mit Spiritualität und Achtsamkeit auseinander.

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Übertragung und Gegenübertragung in der psychiatrischen Arbeit von Timo Storck

„Erkennt man Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse, lässt sich sehr hilfreich auch in nicht-psychotherapeutischen Kontexten mit ihnen arbeiten. Knapp formuliert lässt sich sagen: Übertragung ist die Aktualisierung verinnerlichter Muster des Beziehungserlebens in einer gegenwärtigen Beziehung und Begegnung. Eine Gegenübertragung ist wiederum eine Reaktion auf das sich aktualisierende Geschehen im therapeutischen Setting.“ (Seite 16)

Timo Storck fasst in seinem Buch zunächst die drei Ebenen einer professionellen Beziehung zusammen, geht dann näher auf Übertragung und Gegenübertragung ein, zum Beispiel Übertragung als ein Mittel des Bewusstwerdens.

Im Anschluss setzt er sich mit Übertragung und Gegenübertragung bei einzelnen Störungsgruppen auseinander, wie Persönlichkeitsstörungen, psychotischen Störungen und psychosomatischen Störungen.

In den folgenden Kapiteln stellt er behandlungstechnische Aspekte in der Psychotherapie vor und beschreibt im Detail das Drei-Ebenen-Modell des Umgangs mit Übertragung und Gegenübertragung. Außerdem setzt er sich mit dem Arbeiten in multiprofessionellen Teams auseinander, berichtet von Beziehungsarbeit in den Handlungsfeldern der psychosozialen Versorgung, geht aufs praktische Arbeiten mit dem Drei-Ebenen-Modell ein und arbeitet Herausforderungen bei unterschiedlichen Personengruppen heraus.

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DBT-Skills to go! 64 Übungskarten für jeden Tag. Erweitert um WISE MIND von Eva Knöpfler und Renate Alf

„Skills wirken kurzfristig und langfristig. Mit ihrer Hilfe können aktuelles Erleben und Verhalten etwas besser gesteuert werden. Sie können emotionale Verwundbarkeit reduzieren und die Sichtweise auf sich selbst und die Welt verbessern.“ (Seite 5)

Dieses Kartenset befasst sich mit den einzelnen Modulen des Skillstrainings: Einführung in das Skillstraining, Achtsamkeit, Stresstoleranz und Dissoziation, Umgang mit Gefühlen, zwischenmenschliche Fertigkeiten sowie mit allgemeinen Materialien (Werte, Verhaltensanalyse und Perspektivwechsel).

Das Booklet bietet kurz gefasste Informationen zur dialektisch-behavioralen Therapie, stellt die einzelnen Module etwas genauer vor und enthält zudem Informationen, wo man Rat und Hilfe bekommen kann.

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Schizophrenie. Entstehung, Erscheinungsformen und die bedürfnisangepasste Behandlung von Yrjö O. Alanen

„Diese Therapien waren insofern supportiv, als ich beabsichtigte, die Patienten bei der Lösung ihrer aktuellen Probleme zu unterstützen; aber ich machte auch Gebrauch vom psychoanalytischen Ansatz, um ihnen zu einem besseren Verständnis ihrer Schwierigkeiten und dazu zu verhelfen, sich als Persönlichkeiten zu entwickeln. Diese Kombination von Ansätzen ist geläufig in der Psychotherapie psychotischer Störungen.“ (Seite 24)

Yrjö O. Alanen erzählt in seinem Buch zunächst drei Fallgeschichten und geht danach auf allgemeine Bemerkungen zur Schizophrenie ein, z.B. Symptome, Untergruppen, Prognose und Krankheitsmodelle.

Danach berichtet er über die Entstehung der Schizophrenie, inklusive biologischer Faktoren, präpsychotischer Persönlichkeitsentwicklung, Faktoren, die den Ausbruch einer Psychose bedingen, und den Ausbruch einer Psychose an sich.

Im vierten Kapitel geht Alanen auf die gegenwärtige Behandlung der Schizophrenie und auf Psychotherapieforschung ein. Im fünften Kapitel setzt er sich schließlich mit der bedürfnisangepassten Behandlung schizophrener Psychosen auseinander und berichtet schließlich von therapeutischen Erfahrungen sowie von gesellschaftlichen Aspekten der Behandlung der Schizophrenie.

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