
„Wenn die ganze Welt verrücktspielt, bieten die Gewissheiten der Wissenschaft eine tröstliche Zuflucht: Gefäße von exakt geeichtem Fassungsvermögen, das Handwerkszeug der Beständigkeit – eine Welt, in der ein Gramm ein Gramm und ein Gran ein Gran ist, jetzt und in alle Ewigkeit.“ (Seite 251)
Flavia de Luce ist nach dem Tod ihres Vaters oft allein – „Heutzutage sind Pilze meine einzigen Freunde.“ (Seite 11) -, sitzt und sinniert auf dem alten Friedhof von St. Tankred, fühlt sich belästigt durch das Auftauchen ihrer Cousine Undine, die ihr erzählt, dass Mrs Mullet, die Köchin der Familie, jemanden umgebracht haben soll. Angeblich hat sie Major Greyleigh, einem Henker, ein Gericht mit selbst gesammelten, anscheinend giftigen Pilzen zubereitet.
Flavias Interesse ist geweckt. Sie beginnt zu ermitteln und hat das Gefühl, dass Mrs Mullet irgendetwas zu verbergen hat. Unterstützt wird Flavia von Dogger, dem Gärtner der Familie, treuem Freund von Flavias Vater und Flavias engstem Vertrauten in Bischop’s Lacey (und in der ganzen Welt).
Des Henkers letzte Mahlzeit von Alan Bradley weiterlesen


„Das war das Problem mit der Angst – sie vernebelte einem das Hirn.“
„Schließlich handelte es sich ja um eine so dicht verknäuelte Reihe von Knoten, dass weder durch Nachdenken noch Betrachten Anfang und Ende der Schlingung erkennbar war.“ (Quintus Curtius Rufus)
„Die Nase in die Angelegenheiten anderer stecken.“
Fünfzehn Jahre nach dem Mord an seiner treulosen Ehefrau taucht Matteo Vannoni in Montesecco auf. Die Dorfbewohner leiden unter der glühenden Hitze und der immer zahlreicher und aggressiver werdenden Vipernpopulation. Jeder erwartet, dass sich Vannoni an Giorgio Lucarelli rächen wird, der damals eine Affäre mit Vannonis Ehefrau hatte. Und dann wird Giorgio Lucarelli tot aufgefunden – gebissen von einer Viper und an einem abgelegenen Ort. Bald werden die wenigen Dorfbewohner befragt und die Alibis geprüft – und nahezu jeder im Ort ist verdächtig und hätte ein Mordmotiv.
„Der Tod ist in der Stadt angekommen.“
„Eine magische Szenerie – augenblicklich verstand man, warum große Schriftsteller und Maler […] verrückt nach diesem Fleckchen Erde gewesen waren.“