
„Die Erkenntnis, dass mit Geschwindigkeit und Eile in diesem Land nicht beizukommen ist, wich bald darauf einem atemlosen Staunen über die unterschiedlichen Spielformen ungezügelter Natur.“
Mit ihrem Freund Hermann, der in Høyanger die Stelle eines kommunalen Landarztes antritt, kommt Julia Fellinger nach Norwegen.
In Ein Jahr in Norwegen erzählt sie von Bokmål und Nynorsk, Sognefjord und Wasserkraftwerk, koselig und hyggelig, Nationalstolz und bunad, Sommersonnenwende und Folkemusikfestival, Dalsfjordbrücke und Fähre, Wandern und hyttekos, Drogentoten und Vinmonopol, Oslo und Bergen, Elchjagd und Fischfang, Pilzen und Norwegerpullis, Tageslichtlampe und Fischöl, Polarlichtern und Skifahren, Bibelgürtel und Gleichberechtigung. Ein Jahr in Norwegen: Reise in den Alltag von Julia Fellinger weiterlesen

„Seit dreißig Jahren reise ich um die Welt, von den Gletschern im hohen Norden bis zu den Eismassen am Südende unteres Planeten, von den heißen Wüsten zu den feuchten Urwäldern am Äquator, von abgelegenen Inseln im Südpazifik zu Europas Metropolen. Ich habe sicherlich nicht alles, aber wohl schon sehr viel von der Erde gesehen. Seit 1988 habe ich alle Länder besucht und mehr als 1000 von weltweit insgesamt 1285 Provinzen.“ (Seite 12)
„Mögen sie euch an ferne Orte entführen. Mögen sie euch Lebensweisen näherbringen, die ihr so nie für möglich gehalten hättet. Mögen sie euch inspirieren und zum Staunen bringen. Und Mut machen, euch selbst und die Welt kennenzulernen.“ (Seite 15)
„Nirgendwo sonst haben Superlative und Wunder eine so kurze Halbwertszeit.“
„No worries, mate.“
„back-of-beyond“
„Dreißig Meilen hatte ich also bis hierher geschafft, weitere 9970 lagen noch vor mir.“