„Und die Welt war dunkel.“
Nach einem Unfall, bei dem ein Pferd stirbt, werden beim Ich-Erzähler William lang verdrängte Erinnerungen aktiviert. Die Szenerie lässt ihn nicht mehr los und bringt ihn dazu, von den Ereignissen, die beinahe ein halbes Jahrhundert zurück liegen, zu erzählen. Er berichtet vom physischen und psychischen Missbrauch durch den alkoholkranken Vater, von der vom Vater verprügelten Mutter, von verbaler Aggressivität – und von dem Tag, an dem er seinem Vater ein Messer in die Brust gerammt hat, woraufhin Will zwei Jahre in einer Erziehungsanstalt – auf einer abgelegenen Ranch in den Bergen von Colorado – verbringen muss. Wir sind die Könige von Colorado von David E. Hilton weiterlesen
„[…] das war seine Art, mir ins Gedächtnis zu rufen, dass, egal was das eigene Leben zu beweisen scheint, egal für wen man sich hält, was man sich auf die Fahnen schreibt, woraus man Lebenskraft zieht oder worauf man stolz ist – dass alles Mögliche passieren kann, mit allen möglichen Folgen.“


„Ich spürte, wie sich Hass in mir verhärtete, und es war schön, wie groß er war, wie rein und heftig.“
„Du bist verrückt. Was willst du eigentlich? Du kannst doch nicht jeden gottverdammten Büffel in diesem gottverdammten Land erlegen.“
„Die Zeit des Ruhms, sie ist vorbei.“
„Ich bin so neidisch. Lachhaft neidisch. Neidisch auf jeden, der vielleicht die Gelegenheit hat, aus dem Grab zu sprechen.“ (aus dem Essay „Song for the Special“)