Schlagwort-Archiv: Brüssel

33 Place Brugmann von Alice Austen

„Was denkbar ist, ist auch möglich.“ (Seite 7, Zitat von Ludwig Wittgenstein)

August 1939 in Brüssel: Am Place Brugmann 33 lebt unter anderem die jüdische Familie Raphaël, die über Nacht verschwindet. Kurz darauf beginnt der Zweite Weltkrieg und der Einmarsch der Nationalsozialisten in Belgien.

Der Roman erzählt von den Bewohnern des Hauses, deren Geschichte und deren Leben miteinander verwoben sind. Da sind (neben den Raphaëls) z.B. die Studentin Charlotte, die mit ihrem Vater, dem Architekten Sauvin, in der 3. Etage lebt, der verwitwete Colonel Warlemont im 2. Stock, die Näherin Masha im Dienstbotenzimmer in der 4. Etage sowie der Rechtsanwalt Martin DeBaerre im ersten Stock.

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Wohin du auch gehst von Christina Fonthes

„Die Sterne machen nur geneigt, sie zwingen nicht.“ (Seite 69)

Mira wird 1974 Zeugin einer Hinrichtung auf offener Straße – eine öffentliche Verbrennung aufgrund sexueller Abweichungen, die aus Tradition nicht toleriert werden.

Sieben Jahre später lebt sie in Kinshasa, ist fast 16 Jahre alt, trifft auf Charlie Bolingo, einen Gitarristen, als sie nachts von ihrer Freundin Chantal allein in einem Club zurückgelassen wird. Sie verliebt sich in ihn, doch ihre Familie lehnt ihn ab.

Bijoux lebt 2004 bereits seit zwölf Jahren bei ihrer Tante Mireille in London. Sie arbeitet als Anwaltsgehilfin in der Kanzlei Bailey & Cunningham und führt eine heimliche Beziehung mit Kay. Ihre Familie weiß nichts von ihrer Homosexualität, und dann empfiehlt ihr Pater Pasteur die Ehe mit Bruder Fabrice.

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