
„Mein Indien. Wie oft wurde ich gefragt, was es ist, das meine Faszination für dieses Land ausmacht. Und ich antworte stets: Es sind die Menschen! Ihre absolute und bedingungslose Hingabe zum Leben.“ (Seite 9)
Folke Tegetthoff erzählt in seinem Buch 65 Geschichten über verschiedene Städte und unterschiedliche Orte Indiens, zum Beispiel über New Delhi und Old Delhi, das Taj Mahal, Mumbai, Bangalore, Goa, Kerala, Chennai, Varanasi, Amritsar.
Zudem stellt er ausgewählte Besonderheiten Indiens vor, zum Beispiel die Religionen Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum, erzählt vom indischen Straßenverkehr, von Tempeln, Zügen, Essen und Trinken sowie arrangierten Ehen.
Indien ist mein Sehnsuchtsziel, von dem ich weiß, dass ich es trotz aller Sehnsucht und meines jahrzehntelangen Interesses am Land niemals bereisen werde. Ich habe sehr viel über das Land gelesen und mag auch Literatur aus Indien sehr.
Tegetthoff hat mich in seiner Einleitung von der ersten Seite an mit seiner Faszination fürs Land angesteckt. Im Verlauf hat mir das Buch zwar weiterhin gut gefallen, aber andererseits fand ich es bisweilen etwas zu bemüht bedeutungsschwanger.
So richtig übergesprungen ist der Funke bei mir nicht. Vielleicht war mir das Ganze ein wenig zu märchenhaft, obwohl ich normalerweise Märchenhaftes durchaus mag. Aber hier habe ich irgendwie nicht richtig Zugang gefunden, obgleich das Buch stimmungsvoll ist und auch die Bilder einfach schön sind.
Folke Tegetthoff: Indien in 65 Geschichten. Eine magische Reise ohne Landkarte. Frederking & Thaler, 2026, 320 Seiten; 22,99 Euro.