„Es ist, als wäre ich schon nicht mehr da.“
Marceline Loridan-Ivens wird 1928 als Marceline Rozenberg geboren und im März 1944 zusammen mit ihrem Vater nach Polen deportiert. Sie selbst kommt nach Birkenau, er nach Auschwitz. Obwohl sie nur wenige Kilometer voneinander getrennt sind, plagt sie „die unerträgliche Ungewissheit, was aus dem anderen wurde“. Doch eines Tages gelingt es Marcelines Vater, ihr einen Zettel überbringen zu lassen. Dies wird die letzte Nachricht von ihrem Vater sein, und Zeit ihres Lebens wird sie versuchen, diese Nachricht zu rekonstruieren, deren Inhalt sie sofort nach dem Lesen vergessen hat. Und du bist nicht zurückgekommen von Marceline Loridan-Ivens weiterlesen

„Wie kann es sein, dass es für sie so selbstverständlich ist, frei zu sein, während es mir erscheint, als sei es das Größte und Ungeheuerlichste, das man sich vorstellen kann?“ (Seite 217)
„Ich bin kein verdammter Held, dachte er. Ich habe versagt. Wir alle haben versagt. Wir, Italien, Europa: wir alle.“
„Aber nichts war mehr so wie vor dem Krieg, es fehlten die friedvollen Szenen des Zoolebens, die man vorher je nach Jahreszeit beobachten konnte.“