Schlagwortarchiv: Heinz Strunk

Memories of Heidelberg von Heinz Strunk (Hörbuch)

„Sie bringt mein Herz zum Rasen, früher vor Verlangen, jetzt vor Angst.“ (Track 2)

Isolde und Bertram sind seit 18 Jahren verheiratet, sie haben sich ins Boutiquehotel Kurpfalz am Neckarufer eingebucht, sind zum x-ten Mal in Heidelberg, leben eigentlich in Oldenburg, und die Zeit in Heidelberg soll ihr Eheleben wieder aufpeppen.

Nach der Ankunft müssen sie den Schlüssel für ihr Hotelzimmer auf dem Gastro-Schiff Karolina abholen. Sie beschließen, hier gleich zu essen, verbringen einen guten Abend auf dem Schiff. Und so enden sie Abend für Abend wieder auf der Karolina, auch wenn diese Abende schon bald nicht mehr lecker und aufregend, sondern eher quälend sind.

Die gesamte Zeit in Heidelberg ist alles andere als ein fröhlicher Urlaub, der das Potenzial hat, die Beziehung zu retten: Das Hotel ist weniger gut als erwartet. Isolde nörgelt, Bertram ist genervt. Dem Hörer beziehungsweise Leser wird hier sehr detailliert die Dynamik zwischen den beiden verdeutlicht.

Memories of Heidelberg von Heinz Strunk (Hörbuch) weiterlesen →

Kein Geld, kein Glück, kein Sprit von Heinz Strunk (Hörbuch)

„Glauben ist leichter als Zweifeln.“ (Track 17)

Heinz Strunk erzählt in seinem Buch erzählt unter anderem von Sonja, die ihren Schluckauf nicht loswird und aus Verzweiflung ihr Leben beenden will. Er berichtet auch von einem Sprecher, dem keiner mehr zuhören möchte, von Horst, der versucht, seinem Schicksal zu entfliehen, und von einer Frau, die sich lediglich die Nase operieren lassen möchte, dann jedoch an einen vollkommen unfähigen und zweifelhaften Schönheitschirurgen gerät.

Kein Geld, kein Glück, kein Sprit von Heinz Strunk (Hörbuch) weiterlesen →

Der goldene Handschuh von Heinz Strunk

„In meinem ganzen Leben war ich nie auch nur eine Sekunde ungetrübt froh oder glücklich!“ (Seite 5, Zitat von Jürgen Bartsch)

Fritz Honka, genannt Fiete, gabelt in der Hamburger Kneipe „Zum Goldenen Handschuh“ Frauen auf, die die beste Zeit ihres Lebens schon hinter sich haben.

So nimmt Honka die 48-jährige Gerda, die gut und gerne auch 70 sein könnte, mit in seine dreckige, zugemüllte, heruntergewirtschaftete Wohnung, wo er verzweifelt versucht, den beißenden Gestank mit Duftbäumen und Raumspray zu übertünchen.

Er nutzt Gerda für sexuelle Dienste, nimmt ihr den Ausweis ab, versklavt sie und versucht, an ihre 30-jährige Tochter heranzukommen.

Der goldene Handschuh von Heinz Strunk weiterlesen →