„Enrique traute niemandem mehr. Mittlerweile war alles möglich in Peru. Einem Land, das er offenbar erst jetzt bis ins Innerste kennenlernte […]. Seit die Fotos in seine Hände gelangt waren, hatten sich ihm die Augen geöffnet vor einer Hölle, die noch schlimmer war als die Bomben des Leuchtenden Pfades und die Entführungen durch die Túpac Amarus.“
Eines Tages bekommt der wohlhabende und erfolgreiche Ingenieur Enrique Cárdenas sehr unangenehmen Besuch: Der Klatschreporter und Chefredakteur der Wochenzeitschrift „Enthüllt“ – Rolando Garro – sucht ihn nach zahllosen Anrufen in seinem Büro auf und übergibt ihm einen Umschlag mit brisanten Fotos, die Cárdenas bei einer Orgie zeigen. Die Enthüllung von Mario Vargas Llosa weiterlesen



„Ich spürte, wie sich Hass in mir verhärtete, und es war schön, wie groß er war, wie rein und heftig.“
„Aber nichts war mehr so wie vor dem Krieg, es fehlten die friedvollen Szenen des Zoolebens, die man vorher je nach Jahreszeit beobachten konnte.“
„Du bist verrückt. Was willst du eigentlich? Du kannst doch nicht jeden gottverdammten Büffel in diesem gottverdammten Land erlegen.“
„Die Zeit des Ruhms, sie ist vorbei.“
„Man sagt, es gäbe keine dummen Fragen. Das ist ganz offensichtlich falsch […].“
„Ich bin so neidisch. Lachhaft neidisch. Neidisch auf jeden, der vielleicht die Gelegenheit hat, aus dem Grab zu sprechen.“ (aus dem Essay „Song for the Special“)