„Ein historischer Schritt, dass wir aufgehört haben, ein ganzes Volk zu unterdrücken und sein Land zu besetzen.“
Nach 12 Jahren kehrt der Ich-Erzähler in sein Heimatdorf zurück. Er ist Araber israelischer Staatsbürgerschaft, hat in der Stadt als Journalist gearbeitet und bezieht nun mit seiner Frau und seiner Tochter ein Haus neben seinem Elternhaus.
Eines Tages wird das Dorf von israelischem Militär umstellt und völlig von der Außenwelt abgeriegelt. Bald beginnt ein Kampf um Essen, Wasser und Gerechtigkeit. Da ward es Morgen von Sayed Kashua weiterlesen
„nirgends ist man so erschüttert und so glücklich zugleich beim Anblick dieses tausendjährigen Haufens von Steinen und Staub“ (Marc Chagall)
„Was bleibt uns anderes übrig, als weiter zu kämpfen?“
„ich möchte etwas von unserer Familie wissen und von den Männern, die ihre Frauen nicht so liebten wie die Frauen sie“
„aber der Traum von der Unabhängigkeit liegt immer noch am Boden wie ein Vogel mit gebrochenen Flügeln“
Im Juni 2017 jährt sich der Sechstagekrieg/Junikrieg zum 50. Mal. Er wurde vom 5. bis zum 10. Juni 1967 zwischen Israel und den arabischen Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien geführt und sorgte dafür, dass Israel große Gebiete unter seine Kontrolle bringen konnte: die Sinai-Halbinsel, den Gazastreifen und das Westjordanland mit der Jerusalmerer Altstadt sowie die Golanhöhen.