„Eher würde er sich umbringen lassen als einzuknicken.“
Felícito Yanaqué ist der Inhaber des Bus- und Fuhrunternehmens Narihualá im nordperuanischen Piura und erhält eines Tages einen Brief mit einer Schutzgeldforderung. Er zeigt sich darüber zwar besorgt, aber er ist sich sicher, dass er nicht zahlen und sich nicht beugen wird. Er bringt die Sache zur Anzeige, doch wenige Tage später erhält er einen zweiten Brief, und dann brennt sein Büro.
In Lima entscheidet sich Don Rigoberto, der Generaldirektor einer Versicherungsanstalt, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Sein Chef Ismael Carrera bittet ihn kurz darauf um ein privates Treffen, und Don Rioberto erwartet, dass sein Chef ihn umstimmen möchte. Stattdessen bittet dieser den verblüfften Don Rigoberto, sein Trauzeuge zu sein, denn er möchte auf seine alten Tage seine fast halb so alte Haushälterin Armida heiraten. Den Zwillingssöhnen von Ismael gefällt das gar nicht, denn dadurch werden sie um ihr Erbe gebracht, und so versuchen sie, Don Rigoberto nach der Hochzeit einzuschüchtern, so dass die Ehe annulliert werden kann. Ein diskreter Held von Mario Vargas Llosa (Hörbuch) weiterlesen
Staatssekretär von Schubert trägt der Journalistin Lilli Kornfeld ein Anliegen vor: Er hat sich daran erinnert, dass ihr Jugendfreund Paul van der Laan ein Diamantenschleifer ist und würde diesen gern mit dem Schleifen von wertvollen Rohdiamanten beauftragen. Von diesen Diamanten wissen die Alliierten nichts, sie sollen nicht im Staatshaushalt auftauchen und nach dem Schleifen unter der Hand international verkauft werden, um die Reparationsforderungen der Alliierten zu umgehen.
„Was zum Teufel ist mit diesen beiden Kerlen los?“
James Frey entwirft ein realistisches und komplexes Bild der Stadt Los Angeles, indem er das Leben und Überleben verschiedener Personen in L.A. beschreibt. Im Zentrum stehen dabei der homosexuelle Filmstar Amberton Parker, die Tochter mexikanischer Einwanderer Esperanza, der Obdachlose Old Man Joe und das junge Paar Dylan und Maddie, die das triste Ohio verlassen haben um in LA ein neues Leben zu beginnen. Zudem werden zahlreiche Einzelschicksale aufgeführt, die im weiteren Verlauf des Buches zwar nicht wieder auftauchen, jedoch das vielgestaltige Bild der Stadt vervollständigen. Unterbrochen werden die Geschichten der einzelnen Personen durch die Geschichte der Stadt L.A. und des Bundesstaates Kalifornien.
„Die Schande würde ihn niemals loslassen.“
„Einfach Menschen“
„vor sich sah er nichts, auf das er sich zu freuen wünschte, und hinter sich nur wenig, woran er sich gern erinnerte“
„Ein Schwur ist ein Schwur. Nichts rein, nichts raus.“
„Man nannte sie den Friedhof des Pazifiks. Sie nannte es Nirgendwo.“