Schlagwort-Archive: Familienroman

Mühlensommer von Martina Bogdahn (Hörbuch)

„Ich fahre eine Allee mit alten Bäumen entlang, schalte einen Gang runter, und dann noch einen. An einem der Bäume lehnt ein Schild: Frisches Holzofenbrot. Hinter der nächsten Kurve taucht eine Mühle auf. Weißer Rauch steigt aus einem Holzbackofen in den Himmel. […] Ich lasse die Fensterscheibe herunter und atme tief ein. Es riecht nach frisch gebackenem Brot. Es riecht wie daheim.“ (Track 1)

Eigentlich wollte Maria Zeit mit ihren beiden Töchtern und mit Freunden in den Bergen verbringen, doch dann ruft ihre Mutter an und bittet um Hilfe: Marias Vater hatte einen Unfall, liegt im Krankenhaus, und Marias Mutter, die bei ihrem Mann in der Klinik bleiben will, braucht Unterstützung auf dem elterlichen Bauernhof und mit der dementen Großmutter Marias.

Auf dem Hof der Eltern strömen Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend auf Maria ein, sie denkt u.a. an eine Schulaufführung, an die Schweine und deren Schlachtung, an Barbie und an Benetton-Kleidung.

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Die Marschallin von Zora del Buono

„Es ist das, was uns Cousins und Cousinen von klein auf verband: die Gewissheit, einer Unglücksfamilie anzugehören.“ (Seite 11)

Als der Erste Weltkrieg ihre Heimat erreicht, flieht die Familie von Zora von Bovec im Sočatal nach Ljubljana, kehrt nach dem Ende des Krieges jedoch in ihr Dorf zurück. Hier trifft Zora ihren späteren Ehemann, Pietro Del Buono, der mit 23 Jahren der jüngste Arzt Italiens ist.

Die beiden heiraten und ziehen ins süditalienische Bari, wo sie ein großbürgerliches Leben führen, aber auch der Partito Comunista d’Italia beitreten, Mussolini und seine Schwarzhemden verabscheuen und gegen den Faschismus kämpfen.

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