„[…] das war seine Art, mir ins Gedächtnis zu rufen, dass, egal was das eigene Leben zu beweisen scheint, egal für wen man sich hält, was man sich auf die Fahnen schreibt, woraus man Lebenskraft zieht oder worauf man stolz ist – dass alles Mögliche passieren kann, mit allen möglichen Folgen.“
Der Roman Kanada erzählt vom Leben des Ich-Erzählers Dell in den USA und in Kanada. Dell wächst zusammen mit seiner Zwillingsschwester Berner bei seinen Eltern in den USA auf. Seine Kindheit ist geprägt von zahlreichen Ortswechseln und einer damit verbundenen Entwurzelung, in Dells Jugend hält der Vater sich und seine Familie mit wechselnden Jobs am Rande der Kriminalität über Wasser. Als sein Vater schließlich seine Schulden nicht bezahlen kann, entschließt er sich, eine Bank zu überfallen. Nach der Verhaftung seines Vaters wird Dell nach Kanada gebracht und baut sich dort ein neues Leben auf. Kanada von Richard Ford weiterlesen



„Ich spürte, wie sich Hass in mir verhärtete, und es war schön, wie groß er war, wie rein und heftig.“
„Du bist verrückt. Was willst du eigentlich? Du kannst doch nicht jeden gottverdammten Büffel in diesem gottverdammten Land erlegen.“
„Die Zeit des Ruhms, sie ist vorbei.“
„Ich bin so neidisch. Lachhaft neidisch. Neidisch auf jeden, der vielleicht die Gelegenheit hat, aus dem Grab zu sprechen.“ (aus dem Essay „Song for the Special“)