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Geteiltes Haus von Alice Horáčková

„Wenn wir doch irgendwann wieder nach Hause könnten, nur dafür leben wir noch.“ (Seite 9)

Alice Horáčková erzählt in ‚Geteiltes Haus‘ von der Geschichte des Sudetenlandes – von der Zeit der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn bis zum Jahre 1948.

Sie geht dabei näher auf die k.u.k.-Monarchie ein und berichtet vom Ersten und Zweiten Weltkrieg, von der Ersten Tschechoslowakischen Republik, der Zweiten und Dritten Republik sowie von der Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg ein.

Im Zentrum des Romans steht Zdenka Honců, deren Mutter bei der Geburt stirbt und die in Benetzko im Riesengebirge bei ihrem Vater aufwächst. Sie ist die beste Freundin von Anežka, die auch in Benetzko lebt.

Die Freundschaft der beiden überdauert Krisen, Kriege und Systemwechsel sowie Vertreibung. Und auch die Tatsache, dass Anežka den Mann heiratet, in den Zdenka verliebt ist, kann der Freundschaft langfristig nichts anhaben.

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