Schlagwort-Archiv: Julian Horeyseck

Mama & Sam von Sarah Kuttner (Hörbuch)

„Aber um das Ausmaß der Sache zu verstehen, muss ich lesen, und zwar der Reihe nach. Also höre ich dieses Mal nicht auf, sondern will zumindest den ersten offiziellen Tag in diesem elendigen Chat zu Ende lesen.“ (Track 35)

Die Mutter der Ich-Erzählerin ist tot. Sie lag allein in ihrer Wohnung, bis Nachbarn sich über das durchgehend angeschaltete Licht und den zunehmenden Geruch wunderten.

Die Ich-Erzählerin hatte den Kontakt abgebrochen, nachdem ihre Mutter in Kontakt mit einem Love‑Scammer getreten war und vollkommen beratungsresistent weiter Kontakt hielt und dem Mann immer wieder Geld zukommen ließ.

Nach ihrem Tod zeigt sich, dass die Mutter Unsummen in diesen Mann investiert hat.

Die Ich-Erzählerin, die das Erbe ausschlägt, liest sich durch den Chatverlauf ihrer Mutter mit dem Mann, in den ihre Mutter sich verliebt hat und der letztendlich ihr Leben zerstörte.

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Auf Erden sind wir kurz grandios von Ocean Vuong (Hörbuch)

„Das Angebot von Zärtlichkeit fühlt sich manchmal schon wie der bloße Beweis dafür an, dass man zerstört wurde.“ (Track 75)

Der Ich-Erzähler Little Dog schreibt einen Brief an seine Mutter, die Analphabetin ist und kaum Englisch spricht, den Brief also nie lesen kann.

Little Dog erzählt von seiner Kindheit als Sohn vietnamesischer Einwanderer in den USA, berichtet von seiner Mutter Rose, die in einem Nagelstudio arbeitet, von ihrer schwierigen Vergangenheit in Vietnam und ihrer komplexen Persönlichkeit.

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