Per Anhalter in die Karibik von Carl Beccard

„[…] das Land hinter uns wird immer kleiner und das Abenteuer vor uns immer größer.“ (S. 41)

Bereits im Alter von 14 Jahren beschließt Carl Beccard, nach der Schule die Welt zu bereisen, nachdem er ein Hörbuch über einen Mann gehört hat, der mit 50 Euro um die Welt gereist und von den Kanaren in die Karibik gesegelt ist.

Vier Jahre nach dem Hören des Hörbuchs, bald nach dem Abitur, macht sich der Autor im Sommer 2022 auf den Weg. Doch erst einmal hängt er wochenlang auf Gran Canaria fest und versucht verzweifelt, ein Segelboot zu finden, das ihn in die Karibik mitnimmt. Er bekommt aber laufend Absagen.

Auf den Kanaren versteht er: „Langsam dämmert uns, dass wir jede Menge Konkurrenz bei unserem Ansinnen haben.“ (S. 45)

Doch am Ende ist er erfolgreich und findet eine Möglichkeit zur Überfahrt.

Ich habe bereits Tausche Büro gegen Boot von Jens Brambusch gelesen, der im Buch von Beccard eine wichtige Rolle spielt und zudem Co-Autor des Buches Per Anhalter in die Karibik ist.

Ich empfand Per Anhalter in die Karibik als extrem unterhaltsames, fesselnd geschriebenes, lebendig erzähltes Buch, das einfach richtig Spaß macht zu lesen.

Ich habe hier gerne mitverfolgt, wohin Beccard gereist ist, was er unterwegs erlebt hat und wie er sich auf seiner Reise weiterentwickelt hat.

Beccards Reise und die Lektüre seines Buches sind echte Abenteuer.

Carl Beccard und Jens Brambusch: Per Anhalter in die Karibik. Meine Reise über den Atlantik – und wie sie mein Leben veränderte. DuMont Reiseverlag, 2026, 250 Seiten; 18,95 Euro.

Dazu hab ich auch was zu sagen!