Sternbilder von Nicholas Roemmelt, Eugen E. Hüsler und Marco Barden

„Je tiefer die Teleskope schauen, je weiter ins All unsere Geräte horchen, desto näher rückt die Unendlichkeit.“

Nach Jahreszeiten gegliedert werden in Sternbilder typische Sternkonstellationen gezeigt und erklärt. Die einführenden Texte stammen dabei aus der Feder von Marco Barden, einem promovierten Astrophysiker, der sein Wissen auf verständliche Weise an den Leser weitergibt.

Der Fokus des Buches liegt jedoch auf den meist großformatigen Fotografien der Milchstraße, des Mondes, Startrails etc. Bei diesen Bilder handelt es sich um oftmals spektakuläre Aufnahmen, die nicht nur den Sternenhimmel, sondern auch alpine Landschaften, besondere Lichtstimmungen, Menschen und künstliches Licht zeigen.

Die Texte sind sehr informativ und bieten Einblicke in Astronomie und Astrophysik, aber auch in Alpinismus, Geografie und Umweltthemen (Lichtverschmutzung und ihre Auswirkung auf Tiere). Insgesamt empfand ich die Texte zwar als lehrreich, aber nicht immer als fesselnd.

Schön sind die Profitipps auf den letzten Seiten, die dem unerfahrenen Leser die wichtigsten Informationen der Astrofotografie in den Alpen vermitteln.

Nicholas Roemmelt, Eugen E. Hüsler und Marco Barden: Sternbilder. Die Alpen bei Nacht. Frederking & Thaler, 2018, 192 Seiten; 40 Euro.

Dieser Post ist Teil des Universum-Themas im März 2018.

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