Fettnäpfchenführer Norwegen von Julia Fellinger

„Das wird wohl nicht sein einziges Fettnäpfchen bleiben, dämmert es ihm. Willkommen in Norwegen!“ (Seite 15)

Im Februar macht sich der Münchner Versicherungsdetektiv Stefan Derek auf den Weg nach Norwegen, um dort den Verbleib eines verschwundenen Edvard-Munch-Gemäldes zu klären – es besteht der Verdacht auf einen Versicherungsbetrug.

Im Fettnäpfchenführer Norwegen wird anhand des fiktiven Stefan erzählt, in welche Fettnäpfchen man in Norwegen tappen kann, wie man es besser lösen kann und wie die Norweger so ticken.

Julia Fellinger erzählt in ihrem Buch unter anderem von Duzen und Siezen, Höflichkeit und Geduld, Preisen und Vippsen, Monarchie und Hierarchien, friluftsliv und allemannsretten, Alkohol und Tacos, russefeiring und Stille, Sankthans und Sauna, dugnad und Gleichberechtigung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Skifahren und Nationalparks, Anders Behring Breivik und Demokratie, Polarlicht und Walfang.

Ich war noch nie in Norwegen, interessiere mich aber schon länger für das Land und möchte es gerne bereisen. Ich habe aufgrund meines Interesses an Norwegen schon einiges über das Land gelesen, so dass ich hier vieles wiedergetroffen, was ich bereits wusste, bin aber auch auf Neues gestoßen.

Fellinger schreibt unterhaltsam und flüssig, und ich habe das Buch sehr gern gelesen. Es hat mir Land und Leute wirklich nähergebracht und mich noch neugieriger auf Norwegen gemacht.

Julia Fellinger: Fettnäpfchenführer Norwegen. Bruckmann Verlag, 2026, 224 Seiten; 14,99 Euro.

Dazu hab ich auch was zu sagen!