Ein Jahr in Rom von Dela Kienle

„Wer einmal in Rom gelebt hat, hat an die Stadt sein Herz verloren. Und an die Römer.“

Dela Kienle möchte für ein Jahr in Rom leben, dort ihre Abschlussarbeit schreiben und nebenbei als Journalistin arbeiten. Zudem hat sie sich in den Römer Daniele verliebt und möchte in seiner Nähe leben.

In Ein Jahr in Rom erzählt die Autorin von der schwierigen Wohnungssuche, vom Essen und der Hitze, vom Vatikan und von Religion, von Armut, von Bürokratie, von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ich war schon häufig in Rom, zuletzt vor 5 1/2 Jahren, und zähle Rom zu meinen Lieblingsstädten.

Mir hat die Art und Weise, wie Kienle von ihrem Rom-Aufenthalt berichtet, sehr gut gefallen, denn das Buch hat sich flüssig lesen lassen, wurde mit viel Humor erzählt und hat mich öfters zum Lachen gebracht. Mich hat das Buch gedanklich wieder nach Rom gebracht, hat mich in eine Rom- bzw. Italien-Atmosphäre versetzt und Lust auf einen weiteren Aufenthalt in der Stadt gemacht. Ich habe hier viel Neues gelesen, aber auch Altbekanntes wiedergetroffen.

Ein Jahr in Rom ist eine schöne Einstimmung für einen Besuch in Rom bzw. ein stimmungsvolles Buch zum Auffrischen von Erinnerungen an eine Rom-Reise.

Dela Kienle: Ein Jahr in Rom. Verlag Herder, 2009, 192 Seiten; vergriffen.

Dieser Post ist Teil des Italien-Themas im September 2017.

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