Der Fluss der Götter. Die abenteuerliche Expedition zu den Quellen des Nils von Candice Millard

„Anstatt sich stromaufwärts zu kämpfen, nur um dann entscheiden zu müssen, welcher der verwirrend vielen Zuflüsse als eigentliche Nilquelle in Frage kam, fassten Entdecker einen kühnen Alternativplan: Sie würden an der Ostküste Afrikas anlegen, weit unterhalb des Äquators, und von dort aus ins Landesinnere vordringen. Irgendwann, so ihre Hoffnung, würden sie auf die Wasserscheide stoßen, von der aus ein einzelner Fluss seine über sechstausend Kilometer lange Reise gen Norden begann, nach Ägypten.“ (Seite 15)

Mitte des 19. Jahrhunderts machten sich Richard Burton und John Speke auf den Weg zu einer Reise auf dem afrikanischen Kontinent. Im Auftrag der Royal Geographical Society erkundeten sie den Verlauf des Nils.

Candice Millard erzählt in ihrem Buch von Burtons Leben, seinem unglaublichen Sprachtalent, seiner Reise nach Mekka und seiner Suche nach der Quelle des Nils.

Seit ich denken kann, interessiere ich mich für das alte Ägypten und den Nil – und generell für die großen Flüsse Afrikas.

Dieses Buch ist faszinierend, spannend und wurde lebendig geschrieben. Ich habe hier viel gelernt und wurde zudem sehr gut unterhalten – bisweilen liest sich das Buch wie ein Abenteuerroman.

Stellenweise empfand ich Der Fluss der Götter jedoch als etwas zu weitschweifig und dadurch etwas langatmig. Alles in allem hat mir das Buch aber sehr gut gefallen.

Candice Millard: Der Fluss der Götter. Die abenteuerliche Expedition zu den Quellen des Nils. Übersetzung von Irmengard Gabler. S. Fischer Verlag, 2025, 432 Seiten; 22 Euro. mmmm

Dazu hab ich auch was zu sagen!