
„Es ist mir schlichtweg nicht möglich, Ihnen diese Region im Südwesten meines geliebten Frankreichs vorzustellen, wie es ein Reisejournalist tun würde. Ich möchte Ihnen vielmehr darüber berichten, was meine Liebe für diesen Landstrich bedeutet und woher sie rührt.“ (Seite 10)
Alexander Oetker erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Bordeaux und die Atlantikküste von Anreise und Quais, Anreise, Gourmets und Büchern, Fleischkonsum und Weinbars, Eigelb und Gugelhupf, Château und Marathon du Médoc, Strand und Surfen, Watt und Leuchtturm Phare de Cordouan, Austern und Salzgärten, Boule und Nudisten, Périgord und Krimis, Düne von Pilat und den Schlössern der Loire, Paprikaschoten und Baskenland, Foie gras und Corrida.
Ich kenne die frühere Ausgabe des Buches, die mir sehr gefallen hat, und obwohl mich Oetker damals für die Region begeistert hat und ich Frankreich generell sehr mag, habe ich den Südwesten Frankreichs immer noch nicht bereist.
Dieses Buch empfand ich als sehr atmosphärisch, und es hat mir eine riesige Sehnsucht nach einer Reise nach Frankreich gemacht.
In den ersten Kapiteln geht es für meinen Begriff etwas zu viel um Wein, und ich kann mich nicht erinnern, ob das in der früheren Ausgabe auch so war, doch ich fand das ein wenig einseitig und damit auch ein wenig langweilig, weil die Region doch viel mehr zu bieten hat – was der Rest des Buches auch zeigt.
Ich habe nach der Lektüre nun noch mehr Lust auf eine Reise in den Südwesten Frankreichs, bin noch neugieriger auf Aquitanien geworden und hoffe, dass mich das Schicksal irgendwann oder vielleicht sogar bald dorthin führt.
Alexander Oetker: Gebrauchsanweisung für Bordeaux und die Atlantikküste. Piper, 2026, 224 Seiten; 18 Euro.