Schlagwortarchiv: Resilienz

Stark durch krisenhafte Zeiten von Johanna Gerngroß

„Krisen gehören zum Leben und können jeden treffen. Dennoch kommen sie häufig überraschend und werden als bedrohlich erlebt. Sie sind typischerweise vorübergehend und bergen eine Chance zur Entwicklung und zum Wachstum. Dennoch sind sie meist mit Verlusten oder Kränkungen verbunden, stellen die bisherigen Werte und (Lebens-)Ziele infrage, erzeugen Angst und Hilflosigkeit und erfordern rasche Entscheidungen. Der betroffene Mensch erlebt sich als orientierungslos, ohnmächtig, hilflos, ohne Kontrolle, unter Druck.“ (Seite 11)

Johanna Gerngroß setzt sich in ihrem Buch initial mit Wissen über Krisen auseinander, erklärt, was psychosoziale Krisen überhaupt sind, welche Arten von psychosozialen Krisen es gibt, wie Dynamik und Verlauf von Krisen aussehen, wie es Menschen in Krisen geht, was Krisen von Traumata unterscheidet und beschreibt die Möglichkeit von persönlichem Wachstum nach Krisen.

In den nächsten Kapiteln setzt sie sich mit acht Wegen aus der Krise auseinander, mit Gesprächsführung in Krisen, mit dem, was Helfer beachten sollten, und geht schließlich auch auf das Thema Suizidalität und Suizid ein.

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Das Ende des Traumas. Wie das Wissen über Resilienz unser Traumaverständnis revolutioniert von George A. Bonanno

„Oft fragte ich mich, warum ich nicht viel verkorkster war, warum ich nicht so total fertig und durcheinander war, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Das hat mich echt verwirrt. Wenn alle möglichen Leute unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden, warum kam ich dann ganz gut zurecht?“ (Seite 18)

George A. Bonanno erzählt in Das Ende des Traumas von Wachkoma und Albträumen, Pleistozän und Höhlenbildern, Homers Ilias und dem großen Feuer von London im Jahre 1666, Herrmann Oppenheim und Shellschock, der Diagnose PTBS und Resilienz, den Anschlägen vom 11.09.2001 und blindem Fleck, Heuristiken und Normalverteilung, Korrelation und Resilienz-Paradox, Achtsamkeit und Meditation, sozialer Unterstützung und Optimismus, Vertrauen in die eigenen Bewältigungsfähigkeiten und Orientierung an Herausforderungen, Flexibilität und Selbstbild, Flexibilitätssequenz und Selbstverbalisierung.

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Resilienz. Ressourcen stärken, psychisches Wohlbefinden steigern von Undine Lang

„Es ist also bedeutsam, dass der Fokus nicht nur darauf liegt, was durch Krisen verloren wird, sondern auch darauf, was Krisen bewirken können, welche Chancen sie beinhalten. Viele Betroffene möchten weg von dem Defizitblick, der analysiert, was ihnen fehlt und was ihnen passieren könnte. Stattdessen wollen sie die Aufmerksamkeit lieber darauf richten, was sie erreichen können, was sie schaffen werden und was gesund an ihnen ist.“ (Seite 9)

Undine Lang fasst im ersten Teil ihres Buches zusammen, wie sich Faktoren wie Umgebung, Verdienst, Paarbeziehungen, Kinder, Arbeitsplatz, Stigmatisierung und körperliche Gesundheit auf die psychische Gesundheit auswirken.

Im zweiten Teil setzt sie sich näher mit den Auswirkungen des Verhaltens auf die psychische Gesundheit auseinander. Dabei widmet sie sich Themen wie Sport, Spiritualität, Ernährung, Vertrauen in die Therapie, Freundschaften, Schlaf und Licht.

Im dritten und letzten Teil des Buches erläutert Lang die Auswirkungen der inneren Haltung auf die psychische Gesundheit, was z.B. die Akzeptanz von Gefühlen, Optimismus, Neugier, Dankbarkeit, Humor und Selbstbewusstsein beinhaltet.

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