Der Atlas des Teufels. Eine Erkundung des Himmels, der Hölle und des Jenseits von Edward Brooke-Hitching

„Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“ (Seite 18)

Edward Brooke-Hitching erzählt in seinem Buch von der Hölle, von der Zwischenwelt und vom Paradies.

Dabei geht er u.a. auf die Vorstellungen über die Unterwelt im Alten Ägypten, in Mesopotamien, bei den Zoroastriern, in Indien, in der griechischen und nordischen Mythologie, im Islam und im Christentum ein, berichtet von Limbus und Fegefeuer, bevor er den indischen, buddhistischen und taoistischen Himmel, den islamischen Paradiesgarten, Walhalla, den Garten Eden und das Schlaraffenland vorstellt.

Das Buch ist reich bebildert und bietet vielfältige Einblicke in die Vorstellungen vom Jenseits. Brooke-Hitching erzählt dabei auf packende Weise von verschiedenen Kulturen, Religionen und Epochen, erklärt verständlich und sorgt mit den vielen Abbildungen aus Malerei, bildender Kunst etc. dafür, dass das Gelesene noch greifbarer und anschaulicher wird.

Ich empfand die Darstellung als sehr spannend, insgesamt hat mir der Abschnitt über die Hölle jedoch etwas besser gefallen, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich das Thema Hölle generell spannender finde als das Paradies.

Edward Brooke-Hitching: Der Atlas des Teufels. Eine Erkundung des Himmels, der Hölle und des Jenseits. Übersetzung von Lutz-W. Wolff. Knesebeck, 2022, 256 Seiten; 35 Euro.

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