Das Nest von Katrine Engberg

„irgendetwas stimmt mit dieser Familie nicht“ (Seite 75)

Der 15-jährige Oscar Dreyer-Hoff ist spurlos verschwunden. Die Eltern, denen das Auktionshaus Nordhjem gehört, vermuten, dass ihr Sohn entführt wurde und die wohlhabende Familie ein Lösegeld zahlen soll.

Doch zwei Tage später wird eine männliche Leiche in einer Müllverbrennungsanlage gefunden. Jeppe Kørner und Anette Werner beginnen mit ihren Ermittlungen und stoßen auf einige dunkle Familiengeheimnisse.

Das Nest war mein erstes Buch von Katrine Engberg und hat mir sehr gut gefallen – und der Roman macht Lust auf die anderen Bücher der Autorin und auf einen Städtetrip nach Kopenhagen.

Ich habe sehr schnell in den Kriminalroman hineingefunden, und die Figuren waren mir sehr schnell vertraut, obwohl ich alle eher unangenehm und unsympathisch fand, auch die Ermittler. Die Handlung wird aber packend erzählt, und der Krimi wartet mit vielen Überraschungen und Wendungen auf, wirkt aber trotzdem nicht konstruiert und nicht unrealistisch.

Obgleich ich sofort in die Geschichte hineingefunden habe, brauchte ich etwas, bis mich die Geschichte voll und ganz gefesselt hat. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich den Roman aber kaum auf die Seite legen und habe ihn in einem Rutsch ausgelesen.

Katrine Engberg: Das Nest. Der Kopenhagen-Krimi (Kørner & Werner). Aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg. Diogenes, 2021, 416 Seiten; 20 Euro.

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