
„Und dann wird ihr etwas noch sehr viel Verstörenderes klar: Sie darf nicht mehr sterben. Was sie seit so langer Zeit herbeigewünscht und wovor sie sich gleichzeitig gefürchtet hat, ist jetzt unmöglich geworden.“ (Track 45)
Die 83-jährige Helen Cartwright ist Witwe und kauft nach 60 Jahren in Australien ein Haus in einem kleinen Ort bei Oxford, wo sie geboren wurde.
Sie erwartet nicht mehr viel vom Leben, zieht sich zurück, wartet auf den Tod.
Im Sperrmüll ihres Nachbarn entdeckt sie eines Tages ein Aquarium, das sie in ihr Haus trägt, da es Spielfiguren enthält, die sie an ihren Sohn erinnern.
Kurz darauf bemerkt sie, dass mit den Sachen eine Maus ins Haus gekommen ist, und sie versucht, diese loszuwerden.
Doch dann beginnt sie plötzlich, sich um die Maus zu kümmern. Sie nennt den Kleinen „Merlin“, und Merlin wird schließlich zu einem neuen Sinn ihres Lebens und der Grund dafür, nicht mehr sterben zu wollen.
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy (Hörbuch) weiterlesen