
„Ein besonders verrufener Ort im alten Berlin war der sogenannte Krögel, ein düsterer, verwinkelter Gebäudekomplex, der den selben Namen trug wie die Gasse, in der er sich befand.“ (Track 113)
Am Ostersonntag des Jahres 1870 machen vier Freundinnen einen Ausflug zur Spandauer Spitze und kehren dort im Biergarten Spandauer Bock ein. Eine der vier, Agnes, verlässt kurz darauf plötzlich den Biergarten und kehrt nie wieder zurück.
Neun Jahre später führt eine der vier Freundinnen, die frühere Prostituierte Mathilde Voss, zusammen mit dem Ex‑Häftling Felix Blom eine Privatdetektei. Die Detektei ist in Geldnöten, doch da kommen zwei Aufträge rein: Ein Hündchen wird vermisst, und die Detektei soll dieses aufspüren, und ein Mann beklagt den Diebstahl von Schmuck, den Mathilde für ihn finden soll.
Doch dann kommt es zu zwei Todesfällen, und Mathilde steht plötzlich im Fokus der Polizei und ist die Hauptverdächtige.
Ich mag die Reihe um Felix und Mathilde sehr, und auch der dritte Band hat mir richtig gut gefallen. Der Roman ist stimmungsvoll, spannend und versetzt einen ins Berlin der Kaiserzeit. Zudem wurde das Hörbuch sehr ansprechend eingelesen und ist wirklich rundum gelungen.
Mich hat dieses Buch und der aktuelle Fall sehr unterhalten. Ich freue mich auf den vierten Band und bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Alex Beer: Felix Blom. Mord an der Spree (Teil 3). Ungekürzte Lesung von Achim Buch. Random House Audio, 2025; 20,95 Euro.