
„Selbstverständlich besteht ein Zusammenhang zwischen Traum und Trauma, dieser Zusammenhang ist jedoch nicht so eng, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. So gibt es natürlich Albträume infolge erlebter Traumata, aber es gibt auch traumabezogene Träume, die keine Albträume sind. Und längst nicht alle Albträume sind auf Traumatisierungen zurückzuführen und viele erlebte Traumatisierungen führen auch nicht zu Albträumen oder einer Traumafolgestörung.“ (Seite 7)
Reinhard Pietrowsky fasst in seinem Buch die wichtigsten Inhalte zum Thema Träume und Albträume sowie Albträume im Rahmen von Traumafolgestörungen zusammen. Er geht im Folgenden auf die Funktionalität von Albträumen für die Traumafolgen ein, setzt sich mit Sonderformen posttraumatischer Albträume auseinander (Oneiroid, luzide Albträume, hypnagoge und hypnopompe Zustände, Schlafparalyse und REM‑Schlaf-Verhaltensstörung).
Im ausführlichsten Teil seines Buches geht er auf die Behandlung von posttraumatischen Albträumen ein.
Am Ende bietet der Autor einen kurzen Abriss der Effektivität der Albtraumbehandlung.
Das Thema Trauma interessiert mich schon lange, und mit Albträumen befasse ich mich seit ein paar Monaten vermehrt, wollte aber noch mehr darüber erfahren. Die Verbindung zwischen Trauma und Albtraum finde ich besonders spannend und relevant für meine psychotherapeutische Arbeit.
Ich habe mit Albträume und Trauma ein sehr spannendes und informatives Buch gefunden. Der Autor bietet sehr gute, verständliche Ausführungen, und letztendlich ist dieses Buch genau das, was ich gesucht habe.
Ich habe mir hier sehr viel markiert und schaue hier sicherlich noch öfter rein. Besonders gefallen haben mir die konkreten Instruktionen, die sehr praxisnah und hilfreich sind.
Reinhard Pietrowsky: Albträume und Trauma. Wechselwirkungen zwischen Traum und Traumata. Klett-Cotta, 2025, 176 Seiten; 40 Euro.