
„Am Ende der ersten Woche begann er, immer kräftiger zu trinken. Seine winzigen elfenbeinfarbenen Pfoten hielten die Flasche umklammert oder kneteten mit pulsierender, milchseliger Verzückung die Luft, während die kurzen, hinter dem Kopf angelegten Löffel zitterten, das samtige Polster seiner Hasennase in einem fort zuckte und seine aufgefächerten Tasthaare mich an den Händen und im Gesicht kitzelten, wenn ich mich über ihn beugte.“ (S. 41)
Beim Spazierengehen trifft Chloe Dalton eines Tages auf ein handgroßes Häschen – offensichtlich verängstigt und von der Mutter getrennt.
Sie überlegt, was sie tun soll: Das Häschen sich selbst überlassen oder vom Weg wegtragen? Sie entschließt sich vorerst für Ersteres. Doch als das Häschen vier Stunden später immer noch am gleichen Fleck sitzt, nimmt sie es mit ins Haus und päppelt es mit Trockenmilch auf.
Gegen alle Erwartungen überlebt das Häschen.
Hase und ich. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung von Chloe Dalton weiterlesen