
„Für die Frage, wie die Probleme am besten verändert werden können, sind die Ressourcen des Patienten aber wahrscheinlich wichtiger als seine Probleme.“ (Seite 5, Zitat von Klaus Grawe)
Martin von Wachter und Askan Hendrischke fokussieren in ihrem Buch initial auf eine Begriffsklärung und die klinische Bedeutung von Ressourcen. Danach gehen sie auf Ressourcenfokussierung ein, setzen sich mit Ressourcendiagnostik auseinander und bieten im Abschnitt „Therapiephase“ schließlich Strategien zur Förderung von Ressourcen.
Im letzten Kapitel des Buches finden sich Ideen für Ressourcenkoffer und für den Transfer in den Alltag.
Ressourcenaktivierung ist mir in meiner psychotherapeutischen Arbeit sehr wichtig. Da ich noch mehr Übungen, Strategien und Interventionen entdecken wollte, habe ich dieses Buch gelesen.
Die beiden Autoren bieten gute Einblicke ins Thema. Viel Neues habe ich hier aber nicht entdeckt – vielleicht, weil ich mich schon viel mit dem Thema befasst habe. Für Einsteiger kann ich das Buch aber empfehlen.
Martin von Wachter und Askan Hendrischke: Das Ressourcenbuch. Selbstheilungskräfte in der Psychotherapie erkennen und von Anfang an fördern. Klett-Cotta, 2017, 177 Seiten; 25 Euro.