
„Ich kann recht gerissen sein, wenn ich muss.“ (Seite 11)
Graces Mutter war die beste Freundin der Königin, ist vor einem Jahr gestorben, und die Majestät hat Grace in ihre Obhut genommen. Im Mai 1569 begleitet Lady Grace die Königin zu den Docks im Hafen von Tilbury, um die königliche Werft zu besuchen.
Bei dieser Veranstaltung stolpert Lady Sarah über ein Seil und fällt in die Themse. Der Pirat Captain Drake rettet sie, und bald sieht es so aus, als sei Lady Sarah mit Captain Drake durchgebrannt.
Doch Grace findet, dass viele Dinge einfach nicht richtig zusammenpassen, zum Beispiel, dass Lady Sarah ihren Schmuck zurückgelassen hat.
Grace beschließt, sich heimlich auf die Suche nach Lady Sarah zu machen und verkleidet sich als Knabe.
Ich gehöre eigentlich nicht zur Zielgruppe dieses Buches, aber ich fand den ersten Band ganz zauberhaft und musste deshalb natürlich das zweite Buch der Reihe lesen.
Auch der zweite Band ist unterhaltsam, stimmungsvoll, hat mich in eine andere Zeit versetzt und an den Hof der Königin entführt. Der Roman liest sich schnell und ist spannend – letztendlich fand ich ihn aber nicht ganz so gut wie den ersten Teil der Reihe.
Grace Cavendish: Lady Grace Mysteries, Band 2. Verrat. Übersetzung von Sarah Heidelberger. Knesebeck, 2026, 272 Seiten; 18 Euro.