Knochenkälte. David Hunter, Band 7 von Simon Beckett (Hörbuch)

„Die Toten machten mir keine Angst. Es waren die Lebenden, die mir Albträume bereiteten.“

David Hunter soll an einem Auftrag in den Cumbrian Mountains im Norden Englands arbeiten und fährt mit dem Auto nach Carlisle. Doch auf der Fahrt mit dem Auto bleibt er in einem Dorf liegen, denn nach einem Unwetter ist die Straße gesperrt, und es geht weder vor noch zurück.

Auf der Suche nach einem Handysignal, um den Leuten in Carlisle zumindest Bescheid geben zu können, warum er noch nicht aufgetaucht ist und dass er auf unbestimmte Zeit in einem Dorf feststeckt, begibt sich Hunter auf Empfehlung einer Dorfbewohnerin in eine Fichtenplantage. Dort läuft er durchs Gelände und findet schließlich ein menschliches Skelett.

Knochenkälte ist der siebte Band rund um David Hunter, und obwohl ich normalerweise keine Thriller lese und die David‑Hunter‑Thriller besonders brutal und oft sehr ekelhaft sind, gefällt mir die Reihe trotzdem extrem gut.

Mir hat auch der siebte Band sehr gut gefallen. Er ist spannend, unterhaltsam, stimmungsvoll, und spätestens in den Momenten, in denen Hunter allein durch die verlassene Fichtenplantage läuft und die Orientierung verliert, ist Knochenkälte ziemlich gespenstisch, echt unheimlich und gruselig.

Ich fand das alles sehr gelungen, und was die Lesung angeht: Was für eine Stimme! Johannes Steck liest extrem eindringlich, und seine tiefe, angenehme Stimme hat dafür gesorgt, dass ich hier stundenlang zuhören konnte und gerne immer weiter zugehört hätte.

Simon Beckett: Knochenkälte. David Hunter, Band 7. Übersetzung von Sabine Längsfeld. Ungekürzte Lesung von Johannes Steck. Argon, 2025; 24,95 Euro.

Dazu hab ich auch was zu sagen!