
„Die drei wichtigsten Anliegen der Frauenbewegung waren: das Recht auf Bildung, Arbeit und ein eigenes Einkommen, das Recht, an politischen Wahlen teilzunehmen, das Recht, über den eigenen Körper zu verfügen.“ (Seite 23)
Rebellische Frauen erzählt von Sklaverei und Sklavenbefreiung, Sojourner Truth und Frauenrechten, Jean-Jacques Rousseau und der Französischen Revolution, Frauenwahlrecht und Suffragetten, Sozialismus und Clara Zetkin, Abtreibung und Verhütung, Regierungschefinnen und Präsidentinnen, Homosexualität und Pride‑Bewegung, Malala und Friedensnobelpreis.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es bietet spannende Einblicke in die Geschichte, Politik und Kultur, die Illustrationen sind lebendig gestaltet, und die Texte sind zwar knapp, aber sehr lehrreich.
Dies ist ein Buch, das man gut an starke Frauen verschenken oder auch für sich selbst kaufen kann.
„Wenn die Männer töten, so ist es an uns Frauen, für die Erhaltung des Lebens zu kämpfen. Wenn die Männer schweigen, so ist es unsere Pflicht, erfüllt von unseren Idealen, die Stimme zu erheben.“ (Seite 66)
Marta Breen und Jenny Jordahl: Rebellische Frauen – Women in Battle. 150 Jahre Kampf für Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit. Übersetzung von Nora Pröfrock. Elisabeth Sandmann Verlag, 2019, 128 Seiten; 16 Euro.