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Die Genies der Lüfte von Jennifer Ackerman

„Die Behauptung, Menschen seien erfolgreicher oder höher entwickelt, hängt entschieden davon ab, wie man diese Begriffe definiert.“ (Seite 19)

„[…] die angeblich zentralen Unterscheidungsmerkmale zwischen Vögeln und unseren nächsten Primatenverwandten – Werkzeugbau, Kultur, die Fähigkeit, zu schlussfolgern, sich an die Vergangenheit zu erinnern und an die Zukunft zu denken, die Fähigkeit, den Blickwinkel eines anderen einzunehmen sowie voneinander zu lernen – scheinen sich, eines nach dem anderen, in Luft aufzulösen. Viele unserer hochgeschätzten Formen von Intelligenz scheinen sich – entweder teilweise oder im Ganzen – bei den Vögeln ziemlich unabhängig und sehr raffiniert direkt neben den unsrigen entwickelt zu haben.“ (Seite 22)

Jennifer Ackerman geht in Die Genies der Lüfte näher auf diese Fähigkeiten ein und erzählt von Geradschnabelkrähen und Metawerkzeuggebrauch, Schwarzkopfmeisen und Gehirngröße, Inseln und Evolution, Keas und Spielen, Kohlmeisen und Sozialleben, Krähen und Geschenken, Spottdrosseln und Imitation, Laubenvögeln und Ästhetik, Weißscheitelammern und Orientierung, Spatzen und Anpassungsvermögen. Die Genies der Lüfte von Jennifer Ackerman weiterlesen

Bird Brain von Nathan Emery

„insofern sollte der Begriff „Spatzenhirn“ nicht mehr als Schimpfwort, sondern als Kompliment gelten!“

Nathan Emery erzählt in seinem Buch Bird Brain von der Wandlung unseres Verständnisses von Vogelintelligenz, von Navigationsleistungen von Vögeln, von der Kommunikation, vom Sozialverband, vom Werkzeuggebrauch sowie vom Selbstverständnis und der Vorstellungskraft bei Vögeln. Dabei sind seine Ausführungen wissenschaftlich fundiert, aber meiner Meinung nach auch für Laien verständlich und nachvollziehbar. Neben Erkenntnissen aus der Hirnforschung spricht Emery auch Aspekte der (Verhaltens-) Psychologie, Neuroanatomie, Mythologie und Religion sowie aus Film und Kunst an. Bird Brain von Nathan Emery weiterlesen