Schlagwort-Archive: Kolumbien

Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt von Alexandra Endres

„Wenn sie Glück haben, bekommen sie einen Job als Zimmermädchen, als Kellner oder auf dem Bau. Wenn sie Pech haben, bleiben sie daheim und leben von dem, was Angehörige und Freunde nach Hause bringen. Wer Pech hat und nicht daheim bleibt, wer die falsche Wahl trifft, der wird zum Drogenhändler – oder Konsumenten.“

Alexandra Endres war schon mehrmals in Kolumbien, hat sich intensiv mit den negativen Seiten des Landes beschäftigt, doch nun möchte sie die schöne Seite Kolumbiens zeigen. Also reist sie nach Cartagena, Santa Marta, La Guajira, Bogotá, Medellín, Quibdó, Cali, Popayán und Putumayo, erzählt von Trommeln und Cantaoras, Regenwald und Gebirge, Karibik und Pazifik, Völkern und Traditionen, von Lebensfreude und – wie der Titel suggeriert – von Singen und Tanzen. Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt von Alexandra Endres weiterlesen

Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel García Márquez (Hörbuch)

„In jener Nacht träumte José Arcadio Buendía, dass sich an ebendiesem Ort eine laute Stadt aus Häusern mit Spiegelwänden erhob. Er fragte, was für eine Stadt das sei, und man sagte ihm einen Namen, den er noch nie gehört, der keinerlei Bedeutung hatte, im Traum aber einen übernatürlichen Hall auslöste: Macondo.“

Nach dem Mord an Prudencio Aguilar werden José Arcadio Buendía und seine Frau Úrsula Iguarán immer wieder vom Geist des Toten heimgesucht. Bald ist klar, dass sie Prudencio und seinem traurigen Gesichtsausdruck nur entkommen können, indem sie Riohacha verlassen und ihr Glück an einem anderen Ort suchen. Und so brechen sie zusammen mit Freunden, deren Frauen und Kindern auf, um die Sierra zu durchqueren, und gründen schließlich mitten in den Sümpfen und dem kolumbianischen Urwald das Dorf Macondo. Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel García Márquez (Hörbuch) weiterlesen

Per Anhalter durch Südamerika von Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma

„Denn wenn es nur eine Sache gibt, die nach dem Reisen bleibt, nur eine Veränderung in unseren Köpfen, dann ist es das fest zementierte Vertrauen in die Menschheit und die Menschlichkeit. Die Welt ist kein schlechter Ort. Sie hängt nur davon ab, was jeder Einzelne aus ihr macht.“

Eigentlich wollten Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma nur sechs Monate durch Südamerika reisen, aber dann wurden zwei Jahre daraus, in denen sie Südamerika erkundeten. Mittels Autostopp und Couchsurfing entdeckten sie Argentinien, Uruguay, Paraguay, Bolivien, Peru, Brasilien, Patagonien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Trinidad und Tobago sowie die Guyanas. Per Anhalter durch Südamerika von Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma weiterlesen