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Belletristik, Sachbücher, Reiseberichte aus und über Russland

In diesem Post liste ich Belletristik, Sachbücher und Reisebücher aus und über Russland auf. Ich würde mich sehr über Ergänzungen und Empfehlungen in den Kommentaren freuen. Gegliedert ist meine Bücherliste diesmal nach Epochen, da ich dies für dieses Thema als passend empfunden habe. Die ehemaligen Sowjetrepubliken, die heute nicht mehr zur Russischen Förderation gehören, habe ich hier bewusst ausgelassen. Dazu wird es sicherlich irgendwann ein eigenes Monatsthema geben.

In Klammern habe ich diejenigen Bücher gesetzt, die mir nicht so gut gefallen haben, die ich persönlich also nicht empfehlen kann. Mit einem Sternchen versehen habe ich Bücher, die ich selbst noch nicht gelesen, zu denen ich mir somit noch keine eigene Meinung gebildet habe. Belletristik, Sachbücher, Reiseberichte aus und über Russland weiterlesen

Syrien. Ein Land ohne Krieg von Lutz Jäkel und Lamya Kaddor

„Plötzlich sah ich die Vergangenheit in der Gegenwart und wusste, das wird auch die Zukunft dieses Landes sein. Syrien ist nicht tot.“

Wann immer syrische Freunde von ihrer Heimat gesprochen haben, haben sie mir von einem wunderschönen Land erzählt, in dem man gastfreundliche Menschen, unglaublich gutes Essen, vorislamische Bauten und Kulturschätze der Umayyadenzeit findet. Syrien war ein sicherer Ort – zumindest für Touristen, Regimegegner hatten es schwer unter der Herrschaft der al-Assads.

Von der Schönheit Syriens ist seit 2011 viel verlorengegangen, auch wenn z.B. die Altstadt Damaskus‘ noch nahezu unversehrt ist. Befreundete Geflüchtete erzählen mir noch immer von der überwältigenden Schönheit des Landes, aber unter diese Berichte einer verlorenen Heimat mischen sich nunmehr vor allem die Geschichten von Bombardierungen, von Elend, Krieg und Tod. Syrien. Ein Land ohne Krieg von Lutz Jäkel und Lamya Kaddor weiterlesen

Artenreich. Eine Hommage an die Vielfalt von Joel Sartore

„Denn Ökosysteme verändern sich, wenn Arten verschwinden. Ohne Bestäuber wachsen keine Feldfrüchte. Ohne Beutegreifer zerreißt die Nahrungskette. Ohne Affen, Vögel oder Schildkröten werden im Wald keine Samen mehr verbreitet, und damit sterben auch die Bäume aus, die uns mit sauberer Luft und frischem Wasser versorgen und das Klima im Gleichgewicht halten. Wir müssen begreifen, dass die Wälder und Meere, die Feuchtgebiete und Savannen der Welt nicht nur den Tieren in diesem Buch einen Lebensraum bieten. Sie sind das gemeinsame Zuhause für uns alle.“

Wen schon das Coverbild des fluffigen und irgendwie unwirklich aussehenden Albino-Baumstachelschweins zum Lächeln bringt, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen, denn Joel Sartore hat in Artenreich wirklich großartige Arbeit geleistet. Artenreich. Eine Hommage an die Vielfalt von Joel Sartore weiterlesen

Iran. Tausend und ein Widerspruch von Stephan Orth, Mina Esfandiari und Samuel Zuder

„Der Iran ist ein Land mit vielen Dimensionen und voller Widersprüche, schwer zu fassen und endlos faszinierend.“

Stephan Orth, Samuel Zuder und Mina Esfandiari haben viele Wochen im Iran verbracht, um das Land zu erkunden und die Widersprüche im Land zu erforschen. Das Resultat ist der Bildband Iran. Tausend und ein Widerspruch, in dem die verschiedenen Facetten des Landes am Persischen Golf präsentiert werden, „so dass am Ende aus einem Kaleidoskop so etwas wie ein Gesamtbild entsteht“. Iran. Tausend und ein Widerspruch von Stephan Orth, Mina Esfandiari und Samuel Zuder weiterlesen

Atlas unserer Zeit von Alastair Bonnett

„Nie war es aufregender, nie war es notwendiger, die Welt zu kartografieren.“

Alastair Bonnett, der mich vor zwei Jahren bereits mit seinem Buch Die seltsamsten Orte der Welt beeindrucken konnte, hat für seinen Atlas unserer Zeit 50 Karten zusammengestellt, die unseren Planeten auf faszinierende Weise zeigen:

„Fünfzig neue Ansichten, die uns überraschen und provozieren, uns aber auch veranlassen werden, das Leben auf der Erde aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.“ Atlas unserer Zeit von Alastair Bonnett weiterlesen

The Atlas of Beauty von Mihaela Noroc

„Wir sollten keine Mauern zwischen uns bauen, die auf Unterschieden in Geschlecht, Ethnie, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Religionszugehörigkeit beruhen. Wir sollten stattdessen Wege finden, die uns verbinden, und zusammenarbeiten – Männer und Frauen -, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.“

Mihaela Noroc hat 500 Frauen aus mehr als 50 Ländern fotografiert und präsentiert ihr Projekt, das nicht nur sehr ästhetisch ist, sondern auch für Toleranz und Offenheit wirbt, in ihrem Bildband The Atlas of Beauty. The Atlas of Beauty von Mihaela Noroc weiterlesen